Meldungen des 01.06.2009 - 07.06.2009

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    • Meldungen des 01.06.2009 - 07.06.2009

      Hier die Meldungen des Newsticker des Südwestens in der Wochenzusammenfassung. Aktuell erscheinen die Nachrichten im USA Reporter.

      01.06.2009 Canyonlands: Übereinkunft zur Ölförderung
      Die Equity Oil Co. hat zugestimmt, die optische Beeinträchtigung am Hatch Point, von dem aus man den Canyonlands National Park überschauen kann, durch die Ölförderung zu minimieren. Die Gesellschaft hat diese Übereinkunft mit der Southern Utah Wilderness Alliance (SUWA) ausgehandelt, die Hatch Point als durch den Kongress schützenswertes Wildnisgebiet erachtet. Der Sprecher der Muttergesellschaft Whiting Petroleum Corp., Jack Ekstrom, sagte, die Firma werde mit SUWA gemeinsam möglichst diskrete Orte für Pumpen und Förderanlagen an den drei von ihnen für die Öl- und Gasförderung gepachteten Parzellen erarbeiten. Laut einem Anwalt von SUWA, Morgan Wyenne, helfe diese Übereinkunft, die malerischen Aussichten nahe Canyonlands zu erhalten.
      Quelle: krdotv.com/Global/story.asp?S=10439294, 28.05.2009

      01.06.2009 Kalifornien: 220 State Parks vor der Schließung
      Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat diese Woche die Kürzung von Staatsgeldern in Höhe von 70 Millionen Dollar für die State Parks vorgeschlagen. Sollte dieser Vorschlag angenommen werden könnte das Ergebnis die Schließung von 220 der 279 State Parks in Kalifornien bedeuten. Während Schwarzeneggers Vorschlag besonders schlimm ist erwägen auch einige andere Bundesstaaten Schließungen. Der Bundesstaat Washington schließt beispielsweise 13 State Parks, Illinois vorübergehend 11, Arizona eventuell acht und Florida eventuell 19. Selbst diejenigen Bundesstaaten, die es schaffen, ihre State Parks in diesem Jahr offen zu halten, werden ihr Personal und die Öffnungszeiten reduzieren, die Preise erhöhen und die Attraktionen verringern müssen. Dies hat in New York bereits zu Problemen geführt, wo Budgetkürzungen zu Personalabbau in über 100 Parks geführt hat. Urlauber, Kinderbetreuer und andere Organisationen vereinigen sich um alternative Vereinbarungen zu treffen. Die Behörden wurden mit Beschwerden überhäuft.

      Familien, die angesichts der Wirtschaftskrise sparsamer leben wollen, haben in State Parks eine preiswerte, örtliche Möglichkeit der Naherholung gefunden. Mit Möglichkeiten des Campens, Erholens, Schwimmens und anderer Einrichtungen bieten die State Parks eine gute Alternative zu den teuren Themenparks und anderer populärer Touristenattraktionen. 2008 hat der Besucherzuwachs in den National Parks um 18 Millionen zugenommen, und die Behörden gehen davon aus, dass die Zahlen in diesem Jahr auf dem gleichen Niveau bleiben werden. Unglücklicherweise reichen die Eintrittsgebühren aber nicht aus, um die Parks kostendeckend zu betreiben.

      Eine mögliche Lösung wäre, einen Teil des bundesstaatlichen Stimulus Pakets in den Unterhalt der State Parks umzuleiten. Dieses Geld könnte zweckgebunden auf die Bundesstaaten aufgeteilt werden.

      (Anm. der Redaktion: Um die Schließung von 220 State Parks in Kalifornien zu verhindern hat die Redaktion einen Brief an Gouverneur Arnold Schwarzenegger geschrieben mit der Bitte, diese Angelegenheit nochmals zu überdenken.)
      Quelle: walletpop.com/blog/2009/05/31/…pack-in-state-park-closur, 31.05.2009

      01.06.2009 Das Coit Tower Problem
      Nahezu jeder Reiseführer erwähnt den atemberaubenden Blick vom Coit Tower auf die Stadt. Das galt früher einmal. Heutzutage müssen aussichtsbegeisterte Touristen auf die Mauereinfassung klettern und sich auf die Zehenspitzen stellen um über die Monterey Zypressen hinwegsehen zu können.

      "Das ist ärgerlich", sagt Mike Parker, Besucher aus Florida. "Wir wissen Bescheid über den Nebel, aber das hier ist lächerlich." Auch eine Besucherin aus Mill Valley findet es sehr bedauernswert, da viele Besucher vor allem wegen des schönen Ausblicks den Coit Tower ansteuern.

      Sowohl Touristen, Einheimische als auch Mitarbeiter der Stadt wundern sich über das ausufernde Blattwerk. Manche meinen, es ist ein Nebeneffekt der starken Budgetkürzungen. Wieder andere vermuten eine Verschwörung um mehr Besucher dazu zu animieren den kostenpflichtigen Aufzug auf die Turmspitze zu benutzen.

      Tatsächlich, so Lisa Seitz Gruwell, Parksprecherin, wäre die Situation erwünscht, da die direkten Anwohner es leid wären, dass Touristen ständig in ihre Fenster schauen würden. "Das ist definitiv eine Sache der Privatsphäre, wir werden die Bäume in der Form belassen, bis wir eine andere Form der Landschaftsgestaltung gefunden haben", äußert sich Seitz Gruwell.

      In der Zwischenzeit können aussichtshungrige Touristen für 3,75$ mit dem Aufzug auf die Spitze des Coit Towers fahren. Natürlich nur, wenn dieser auch funktioniert. Der Aufzug war letzte Woche außer Betrieb und wird es noch für eine Weile bleiben.
      Quelle: sfgate.com/cgi-bin/article.cgi…2009/05/30/BAN017TOOH.DTL, 31.05.2009

      01.06.2009 Yellowstone NP Straßen offen
      Seit dem Memorial Day Weekend (23. - 25.05.) sind alle Zufahrtstraßen zum Yellowstone Nationalpark wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Während der Sommerzeit kommt es an verschiedenen Stellen zu Bauarbeiten und Straßensperrungen. Besucher können sich an allen Besucherzentren und im Internet unter nps.gov/yell über die aktuelle Situation informieren.
      Quelle: nps.gov/yell/parknews/09033.htm, 22.05.2009

      03.06.2009 Nationalparks eintrittsfrei
      Es ist sicherlich noch kein Rettungsplan, aber die Regierung versucht mit Gebührensenkungen bei den Nationalparks die lokale Wirtschaft quer durchs ganze Land zu fördern.

      An drei Wochenenden in diesem Sommer bietet der Nationalpark Service freien Eintritt vor allem um einkommensschwächere Familien zum Besuch der Parks zu motivieren.

      Der Innenminister Ken Salazar gab diese Initiative am Dienstag auf einer Konferenz im Cuyahoga Valley National Park, Ohio, bekannt. "Nationalparks dienen auch als kraftvoller Motor für die Wirtschaft der Kommunen und wir hoffen, dass die Förderung der Besichtigungen einen positiven Effekt für die lokale Ökonomie hat", so Salazar.

      Viele Nationalparks würden sich auf einen besucherstarken Sommer vorbereiten, sagte George Price, Superintendent des Cape Cod National Seashore. "Manchmal, wenn es mit der Wirtschaft bergab geht, erleben Orte wie der Seashore einen Aufschwung, weil sich die Menschen dafür entscheiden zu Hause zu bleiben", sagte Price. "Wir erwarten sehr viele Besucher in diesem Jahr. Die Frage ist lediglich, wie viel Geld die Menschen während ihres Besuches ausgeben werden."

      Alle 147 Nationalparks, die Eintrittsgebühren erheben, werden auf diese an den Wochenenden 20./21. Juni, 18./19. Juli und 15./16. August verzichten. Die Preise liegen dabei normalerweise zwischen 3 $ und 25 $. Im letzten Jahr verzeichneten die Nationalparks mehr als 275 Millionen Besuche.
      Quelle: cnn.com/2009/TRAVEL/06/02/parks.waive.fees, 03.06.2009

      03.06.2009 Teton, Yellowstone NP zählen zu den Meistbesuchten
      Der Grand Teton und Yellowstone Nationalpark stehen auf der diesjährigen Top Zehn Liste der meistbesuchten Nationalparks. Dies geht aus der Nationalparkstatistik hervor.

      Zusammengenommen begrüßten die beiden Parks 5,5 Millionen Besucher in 2008. Dies sind 2% der gesamten Besucher aller 360 Parks, National Monuments und sonstigen Einrichtungen des Nationalpark Services. Der Blue Ridge Parkway in North Carolina und Virginia war die am stärksten frequentierte Einrichtung mit mehr als 16 Millionen Besuchern.

      Unter den Nationalparks belegt der Yellowstone NP den fünften Platz, 3,06 Mio, und der Grand Teton den neunten Platz, 2,49 Mio. Der Great Smoky Mountains NP in Tennessee und North Carolina erreichte mit mehr als 9 Millionen den ersten Platz, gefolgt vom Grand Canyon NP, Yosemite NP und Olympic Nationalpark.

      Im Jahr 2008 erlebten beide Parks leichte Besucherrückgänge. Im Yellowstone NP fielen die Besucherzahlen von 3,15 auf 3,06 Millionen (minus 2,7%), im Grand Teton NP von 2,58 auf 2,48 Millionen Besucher (minus 4%).
      Quelle: jhnews.com/article.php?art_id=4630, 26.05.2009
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)