Hier die Meldungen des Newsticker des Südwestens in der Wochenzusammenfassung. Aktuell erscheinen die Nachrichten im USA Reporter.
20.05.2009 Yosemite: Tioga Pass ist offen
Der Tioga Pass, eine der wichtigsten Verbindungen über die Sierra Nevada, ist seit dem 20.05.2009 um 10 Uhr morgens Ortszeit wieder für den Verkehr geöffnet. Dies ist zehn Tage früher als in 2008, aber neun Tage später als in 2007.
Bis auf weiteres wird es keine Dienstleistungen entlang der Strecke geben. Dennoch wird es rund um die Uhr Treibstoff in den Tankstellen geben. Bezahlt werden kann an den automatischen Zapfsäulen nur mit Kreditkarte. Der Tuolumne Meadows Campground sowie andere Campgrounds entlang der Route und das Tuolumne Visitor Center sind noch nicht geöffnet. Entlang der Tioga Road gibt es Plumpsklos. Alle Besuchereinrichtungen einschließlich der Campgrounds, Geschäfte, Tankstellen etc. werden im Laufe der nächsten Wochen öffnen.
Quelle: nps.gov/yose/planyourvisit/conditions.htm, 20.05.2009
Quelle: nationalparkstraveler.com/2009…ional-park-open-wednesday, 19.05.2009
23.05.2009 Lake Mead: Fischsterben
Der National Park Service meldet, dass Biologen derzeit versuchen, die Ursache für das Fischsterben, vornehmlich von Karpfen, im Lake Mead zu ermitteln. Mitarbeiter der Nevada und Arizona fish and garne haben Stichproben gesammelt. Mit den Testergebnissen wird Ende nächster Woche gerechnet. Der Park Service sagte, die Besucher am Memorial Day Wochenende könnten einen unangenehmen Geruch entlang des Colorado River Reservoir hinter dem Davis Dam nördlich von Laughlin und Bullhead City, Arizona wahrnehmen. Nach Aussage der Behörden gebe es derzeit keine bekannte Gefahr für Menschen, aber vorsorglich rät man von jeglichem Kontakt mit den toten Fischen ab. Nach Aussage des Park Service gab es in der Vergangenheit keine vergleichbare Meldung über Karpfensterben im Lake Mead.
Quelle: rgj.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200990522008, 22.05.2009
23.05.2009 Arches: Landscape Arch ist der größte
Staatliche Geologen aus Utah und eine Gruppe freiwilliger behaupten, sie hätten die Frage nach dem längsten natürlichen Steinbogen der Welt beantwortet. Die Antwort lautet Landscape Arch im Arches National Park in Südwest-Utah. Natürlich hängt alles davon ab, wie man misst. Aber Mitglieder der sich nur aus Freiwilligen zusammensetzenden Natural Arch and Bridge Society haben Jahre damit verbracht, standardisierte Maßstäbe festzulegen, die die horizontale Öffnung eines Bogens erfassen. Mit dieser Methode konnten sie ermitteln, dass der Landscape Arch etwa 290 feet weit ist. Kolob Arch im Zion National Park, der lange in Konkurrenz mit dem Landscape Arch um diesen Titel stand, ist drei feet schmaler. Grant Willis, ein Kartograph des Utah Geological Survey, sagte, das Gutachten der Gruppe, das sie zehn weitesten Bögen der Welt auflistet, liefere endlich eine definitive Antwort darauf, welcher Arch die größte Spannweite habe. "in meinen Augen wurde die Frage beantwortet", sagte Willis. Es mag andere geben, die an anderen Maßstäben gemessen größer sind. Doch in diesen vereinheitlichten Gutachten ist der Landscape Arch der Gewinner.
Nach dem Landscape Arch und Kolob Arch folgen Aloba Arch in der Sahara, Wrather Arch im Paria Canyon, Arizona, die Morning Glory Bridge bei Moab, Utah, die Rainbow Bridge am Rainbow Bridge National Monument, Utah, Sipapu Natural Bridge im Natural Bridges National Monument, Utah, Stevens Arch nahe des Escalante River, Outlaw Arch im Dinosaur National Monument, Colorado, und die Snake Bridge in Sanostee, New Mexiko.
Quelle: chinadaily.com.cn/life/2009-05/22/content_7933884.htm, 22.05.2009
23.05.2009 Yosemite: Große Bäume verschwinden
Der Klimawandel scheint nach Aussage von Wissenschaftlern seinen Tribut bei den ältesten und größten Tannen und Kiefern im Yosemite National Park einzufordern. Die Zahl an Bäumen mit einem großen Stammdurchmesser ist zwischen den 1930ern und den 1990ern in allen Bereichen des Waldes um 24 Prozent gefallen, sagte James Lutz von der University of Washington in Seattle. "Der Yosemite ist einer der am besten geschützten Orte (in den Vereinigten Staaten). Wenn der Rückgang hier auftritt, wird die Situation in weniger geschützten Gebieten nicht besser sein", sagte Lutz der BBC in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Der Rückgang scheint in einem unmittelbaren Zusammenhang mit gestiegenen Temperaturen und Wassermangel zu stehen. Die älteren, größeren Bäume, einschließlich der Kolorado-Tanne (white fir), Dreh-Kiefer (lodgepole pine) und Jeffreys Kiefer (jeffrey pine), sind die Schlüssel für die Gesundheit des Waldes, weil ihre Baumkronen einzigartige Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützen und ernähren. "Diese großen, alten Bäume haben für Jahrhunderte gelebt und viele Dürre- und Hitzeperioden überdauert", sagte Lutz. "Deshalb ist es umso überraschender, dass die aktuellen Verhältnisse diese robusten Überlebenskünstler nun beeinträchtigen."
Quelle: upi.com/Science_News/2009/05/2…ishing/UPI-25731243010503, 22.05.2009
24.05.2009 Kalifornien: Mittleres Erdbeben und Vorhersage
Am Samstag hat ein mittelstarkes Beben der Stärke 4,7 Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum lag rund 10 Kilometer südöstlich der Stadt Keeler in der Eastern Sierra, 320 km nördlich von Los Angeles in nur 100 Metern Tiefe. Nachdem erst vor knapp einer Woche zwei ähnlich starke Beben den dicht besiedelten südlichen Teil Kaliforniens erschüttert hatten rückt offenbar "The Big One" immer näher. Wissenschaftler haben bereits 2008 in einer Studie vorausgesagt, dass innerhalb der nächsten 30 Jahre mit 99,7 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Beben der Stärke 6,7 die Region erschüttern wird. Ein Beben der Stärke 7,5 sei in der Zeit zu 46 Prozent wahrscheinlich. Dabei sei der Großraum Los Angeles etwas stärker (rund 4 Prozent) gefährdet als die Region um San Francisco.
Der Geologische Dienst der USA (USGS) hat ein Erdbebenvorhersagesystem entwickelt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Bebens auf einer Landkarte abbildet. Dargestellt wird die Wahrscheinlichkeit eines Bebens innerhalb der nächsten 24 Stunden, dessen Stärke auf der Mercalliskala den Level 6 übersteigt. Dies ist der Wert, ab dem sich schwere Möbel verschieben, Gegenstände von Regalen herabfallen, leichte Schäden an Gebäuden und feine Risse im Putz bilden können. Der Hauptzweck dieser Grafik ist jedoch die Nachbebenvorhersage.

Erdbebenvorhersage der nächsten 24 Stunden für Kalifornien
Quelle: blick.ch/news/sda?newsid=20090524brd005, 24.05.2009
Quelle: earthquake.usgs.gov/eqcenter/step/, 24.05.2009
20.05.2009 Yosemite: Tioga Pass ist offen
Der Tioga Pass, eine der wichtigsten Verbindungen über die Sierra Nevada, ist seit dem 20.05.2009 um 10 Uhr morgens Ortszeit wieder für den Verkehr geöffnet. Dies ist zehn Tage früher als in 2008, aber neun Tage später als in 2007.
Bis auf weiteres wird es keine Dienstleistungen entlang der Strecke geben. Dennoch wird es rund um die Uhr Treibstoff in den Tankstellen geben. Bezahlt werden kann an den automatischen Zapfsäulen nur mit Kreditkarte. Der Tuolumne Meadows Campground sowie andere Campgrounds entlang der Route und das Tuolumne Visitor Center sind noch nicht geöffnet. Entlang der Tioga Road gibt es Plumpsklos. Alle Besuchereinrichtungen einschließlich der Campgrounds, Geschäfte, Tankstellen etc. werden im Laufe der nächsten Wochen öffnen.
Quelle: nps.gov/yose/planyourvisit/conditions.htm, 20.05.2009
Quelle: nationalparkstraveler.com/2009…ional-park-open-wednesday, 19.05.2009
23.05.2009 Lake Mead: Fischsterben
Der National Park Service meldet, dass Biologen derzeit versuchen, die Ursache für das Fischsterben, vornehmlich von Karpfen, im Lake Mead zu ermitteln. Mitarbeiter der Nevada und Arizona fish and garne haben Stichproben gesammelt. Mit den Testergebnissen wird Ende nächster Woche gerechnet. Der Park Service sagte, die Besucher am Memorial Day Wochenende könnten einen unangenehmen Geruch entlang des Colorado River Reservoir hinter dem Davis Dam nördlich von Laughlin und Bullhead City, Arizona wahrnehmen. Nach Aussage der Behörden gebe es derzeit keine bekannte Gefahr für Menschen, aber vorsorglich rät man von jeglichem Kontakt mit den toten Fischen ab. Nach Aussage des Park Service gab es in der Vergangenheit keine vergleichbare Meldung über Karpfensterben im Lake Mead.
Quelle: rgj.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200990522008, 22.05.2009
23.05.2009 Arches: Landscape Arch ist der größte
Staatliche Geologen aus Utah und eine Gruppe freiwilliger behaupten, sie hätten die Frage nach dem längsten natürlichen Steinbogen der Welt beantwortet. Die Antwort lautet Landscape Arch im Arches National Park in Südwest-Utah. Natürlich hängt alles davon ab, wie man misst. Aber Mitglieder der sich nur aus Freiwilligen zusammensetzenden Natural Arch and Bridge Society haben Jahre damit verbracht, standardisierte Maßstäbe festzulegen, die die horizontale Öffnung eines Bogens erfassen. Mit dieser Methode konnten sie ermitteln, dass der Landscape Arch etwa 290 feet weit ist. Kolob Arch im Zion National Park, der lange in Konkurrenz mit dem Landscape Arch um diesen Titel stand, ist drei feet schmaler. Grant Willis, ein Kartograph des Utah Geological Survey, sagte, das Gutachten der Gruppe, das sie zehn weitesten Bögen der Welt auflistet, liefere endlich eine definitive Antwort darauf, welcher Arch die größte Spannweite habe. "in meinen Augen wurde die Frage beantwortet", sagte Willis. Es mag andere geben, die an anderen Maßstäben gemessen größer sind. Doch in diesen vereinheitlichten Gutachten ist der Landscape Arch der Gewinner.
Nach dem Landscape Arch und Kolob Arch folgen Aloba Arch in der Sahara, Wrather Arch im Paria Canyon, Arizona, die Morning Glory Bridge bei Moab, Utah, die Rainbow Bridge am Rainbow Bridge National Monument, Utah, Sipapu Natural Bridge im Natural Bridges National Monument, Utah, Stevens Arch nahe des Escalante River, Outlaw Arch im Dinosaur National Monument, Colorado, und die Snake Bridge in Sanostee, New Mexiko.
Quelle: chinadaily.com.cn/life/2009-05/22/content_7933884.htm, 22.05.2009
23.05.2009 Yosemite: Große Bäume verschwinden
Der Klimawandel scheint nach Aussage von Wissenschaftlern seinen Tribut bei den ältesten und größten Tannen und Kiefern im Yosemite National Park einzufordern. Die Zahl an Bäumen mit einem großen Stammdurchmesser ist zwischen den 1930ern und den 1990ern in allen Bereichen des Waldes um 24 Prozent gefallen, sagte James Lutz von der University of Washington in Seattle. "Der Yosemite ist einer der am besten geschützten Orte (in den Vereinigten Staaten). Wenn der Rückgang hier auftritt, wird die Situation in weniger geschützten Gebieten nicht besser sein", sagte Lutz der BBC in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Der Rückgang scheint in einem unmittelbaren Zusammenhang mit gestiegenen Temperaturen und Wassermangel zu stehen. Die älteren, größeren Bäume, einschließlich der Kolorado-Tanne (white fir), Dreh-Kiefer (lodgepole pine) und Jeffreys Kiefer (jeffrey pine), sind die Schlüssel für die Gesundheit des Waldes, weil ihre Baumkronen einzigartige Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützen und ernähren. "Diese großen, alten Bäume haben für Jahrhunderte gelebt und viele Dürre- und Hitzeperioden überdauert", sagte Lutz. "Deshalb ist es umso überraschender, dass die aktuellen Verhältnisse diese robusten Überlebenskünstler nun beeinträchtigen."
Quelle: upi.com/Science_News/2009/05/2…ishing/UPI-25731243010503, 22.05.2009
24.05.2009 Kalifornien: Mittleres Erdbeben und Vorhersage
Am Samstag hat ein mittelstarkes Beben der Stärke 4,7 Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum lag rund 10 Kilometer südöstlich der Stadt Keeler in der Eastern Sierra, 320 km nördlich von Los Angeles in nur 100 Metern Tiefe. Nachdem erst vor knapp einer Woche zwei ähnlich starke Beben den dicht besiedelten südlichen Teil Kaliforniens erschüttert hatten rückt offenbar "The Big One" immer näher. Wissenschaftler haben bereits 2008 in einer Studie vorausgesagt, dass innerhalb der nächsten 30 Jahre mit 99,7 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Beben der Stärke 6,7 die Region erschüttern wird. Ein Beben der Stärke 7,5 sei in der Zeit zu 46 Prozent wahrscheinlich. Dabei sei der Großraum Los Angeles etwas stärker (rund 4 Prozent) gefährdet als die Region um San Francisco.
Der Geologische Dienst der USA (USGS) hat ein Erdbebenvorhersagesystem entwickelt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Bebens auf einer Landkarte abbildet. Dargestellt wird die Wahrscheinlichkeit eines Bebens innerhalb der nächsten 24 Stunden, dessen Stärke auf der Mercalliskala den Level 6 übersteigt. Dies ist der Wert, ab dem sich schwere Möbel verschieben, Gegenstände von Regalen herabfallen, leichte Schäden an Gebäuden und feine Risse im Putz bilden können. Der Hauptzweck dieser Grafik ist jedoch die Nachbebenvorhersage.

Erdbebenvorhersage der nächsten 24 Stunden für Kalifornien
Quelle: blick.ch/news/sda?newsid=20090524brd005, 24.05.2009
Quelle: earthquake.usgs.gov/eqcenter/step/, 24.05.2009
Stefan Kremer (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West) |
Stefan Kremer