Hier die Meldungen des Newsticker des Südwestens in der Wochenzusammenfassung. Aktuell erscheinen die Nachrichten im USA Reporter.
31.03.2009 Route 66: Obama unterzeichnet Corridor Preservation Program
Präsident Barack Obama hat am 30.03.2009 um 14 Uhr die Omnibus Public Lands Bill unterschrieben, in der auch das Route 66 Corridor Preservation Programm für weitere zehn Jahre verlängert wird. Das Programm gewährt kostengünstige Zuschüsse für Hausbesitzer entlang der Route 66 für Erhalt und Restaurierung von repräsentativen Gebäuden aus der historisch bedeutsamen Zeit der Route 66 (1926 bis 1970), für historische Recherche und weitere Unterstützung. Das hochgeschätzte Programm stößt auf breite Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg. Aber die Gesetzgeber mussten sich beeilen um das Programm zu verlängern, denn es lief Ende diesen Jahre aus. Senator Jeff Bingaman (Demokrat, New Mexico) und der kürzlich in den Ruhestand getretene Senator Pete Domenici (Republikaner, New Mexico) gaben den Anstoß für die Verlängerung im Herbst 2008. Das Route 66 Corridor Preservation Program wird vom National Park Service vom National Trails Office in Santa Fe, New Mexico aus verwaltet.
Quelle: rwarn17588.wordpress.com/2009/…uthorize-route-66-program, 30.03.2009
31.03.2009 Yosemite: Schwerer Felssturz beim Half Dome
Am Morgen des 28.03.2009 ereignete sich ein riesiger Bergrutsch in der Nähe des Gipfels des Ahwiyah Point beim Half Dome im Yosemite Nationalpark. Die Felsen, die sich um 5:26 Uhr gelöst hatten, fielen rund 1.800 feet in den Tenaya Canyon hinab, rissen dabei hunderte von Bäumen nieder und begruben den Südteil des populären Mirror Lake Trail. Die Erschütterungen dieses geologischen Ereignisses wurden auf Seismographen in Kalifornien als ein Erdbeben der Stärke 2,5 registriert.
Park-Geologe Greg Stock berichtete auf supertopo.com: "Das Volumen des Felssturzes am Ahwiyah Point ist noch nicht genau bekannt, aber es war eindeutig einer der größten im letzten Jahrzehnt. Zur Veranschaulichung: dieser Bergrutsch war mehrere Male so umfangreich wie der im Oktober 2008 hinter Curry Village."
Im Yosemite Valley treten immer wieder Felsstürze auf. Wegen seiner Zugänglichkeit ist es eines der am besten studierten Felssturz-Gebiete der Welt. Die Steinschläge im Yosemite werden durch ein breites Spektrum an natürlichen Prozessen wie Erdbeben, Niederschläge mit schweren Platzregen, Frost- und Tauzyklen, Materialabnutzung und der Schwerkraft verursacht. In den letzten Jahren ist die Gegend um den Half Dome besonders aktiv gewesen. Mindestens acht Felsstürze ereigneten sich alleine zwischen Juni 2006 und Juni 2007.
Einer der größten Felsstürze fand am 10.07.1996 statt, als mehr als 75.000 Tonnen Granit mit 250 mph rund 2.000 feet vom Glacier Point in das Yosemite Valley hinfielen. Dabei kam ein Bergsteiger ums Leben, der an der Basis der Glacier Point Apron festgeseilt war. Die Felsen fielen auf den Happy Isles Campground und den Trailhead des beliebten, 212 Meilen langen John Muir Trail. Die Luft war erfüllt von Staub und Sand, der sich in zentimeterhohen Schichten auf den Picknicktischen niederließ.
Quelle: climbing.about.com/b/2009/03/3…ckfall-near-half-dome.htm, 30.03.2009
01.04.2009 1,782 Millionen Deutsche besuchten 2008 die USA
Die Zahl der deutschen USA-Touristen ist in 2008 wieder auf dem Niveau von 2000 angelangt. Im vergangenen Jahr reisten 1,782 Millionen Besucher mit deutschem Pass in die Vereinigten Staaten. Das waren laut dem Visit USA Committee (VUSA) 16,9 Prozent mehr als in 2007. Als Ursache nannte VUSA den guten Wechselkurs des Dollars zum Euro und eine positivere Wahrnehmung der USA, nicht zuletzt wegen des beliebten neuen Präsidenten Barack Obama. Der größte Zuwachs der Einreisezahlen wurde im Mai 2008 verzeichnet. Bis zum Jahresende flaute die Reisewelle angesichts der Weltwirtschaftskrise etwas ab. Dennoch rechne man in 2009 nicht mit einem Minus, so ein VUSA-Sprecher. Die bisher höchste Zahl deutscher Besucher in den USA wurde 1996 mit 1,996 Millionen verzeichnet, der Tiefpunkt mit etwa 1,18 Millionen Gästen in der Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Jahr 2003 gezählt.
Quelle: n-tv.de/1127597.html, 27.03.2009
01.04.2009 Utah: Skywalk für die Wave
Bisher kannte man die Wave in den North Coyote Buttes in Utah nur als schwer erreichbare Sehenswürdigkeit, für deren Zugang man eines der 20 täglich verfügbaren Permits in einer Lotterie gewinnen musste. Nachdem der Besucherandrang in den letzten Jahren jedoch enorm angestiegen ist hat sich das Bureau of Land Management (BLM) nun dazu entschlossen, Mittel aus einem kürzlich zugewiesenen Stimulus Paket der neuen US-Regierung für die bessere Erschließung und Maßnahmen zum Schutz des einzigartigen Naturmonuments zu verwenden. Insgesamt 1,5 Millionen Dollar stehen zur Verfügung, um ein ehrgeiziges Projekt zu realisieren: an der Wave wird eine Plattform ähnlich des Skywalks am Grand Canyon installiert, die von außen in die "Welle" hineinragt und von der aus die Besucher einen Teil der geschwungenen Sandsteinlayer bewundern können, ohne mit ihren Füßen die zerbrechliche Oberfläche beschädigen zu können. Auf diese Weise können täglich zunächst bis zu 1.000 Besucher die Wave besuchen. Die Baumaßnahmen beginnen am 01.07.2009 und dauern voraussichtlich drei Monate. Die Plattform - eine Gerüstkonstruktion - wird von der Firma Lirpa Constructions Inc. in Salt Lake City hergestellt und mit Hubschraubern angeliefert. Man kann es sich am besten wie eine Brücke vorstellen, die in der Mitte endet, oder wie ein Sprungbrett im Schwimmbad. Der Clou ist jedoch, dass die begehbare Besuchsplattform ausfahrbar ist. An jedem Dienstag in der Woche wird sie wieder zurückgefahren und ermöglicht so Besuche der Wave nach der bisherigen Praxis, sich per Pedes in der Wave zu bewegen. Die optisch störende Plattform ist dann an diesem Wochentag aus der Wave heraus nicht sichtbar. Allerdings wird Dienstags vor wie nach der Zugang nur für 20 Personen möglich sein. Sollte das Projekt auf positive Resonanz stoßen denkt der BLM an die Errichtung weiterer solcher Aussichtsplattformen, einer geteerten Zugangsstraße und eines kleinen Visitor Centers nach.
Quelle: http://www.zionnational-park.com/coyote-buttes.htm, 01.04.2009
Nachtrag 02.04.2009: April, April
31.03.2009 Route 66: Obama unterzeichnet Corridor Preservation Program
Präsident Barack Obama hat am 30.03.2009 um 14 Uhr die Omnibus Public Lands Bill unterschrieben, in der auch das Route 66 Corridor Preservation Programm für weitere zehn Jahre verlängert wird. Das Programm gewährt kostengünstige Zuschüsse für Hausbesitzer entlang der Route 66 für Erhalt und Restaurierung von repräsentativen Gebäuden aus der historisch bedeutsamen Zeit der Route 66 (1926 bis 1970), für historische Recherche und weitere Unterstützung. Das hochgeschätzte Programm stößt auf breite Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg. Aber die Gesetzgeber mussten sich beeilen um das Programm zu verlängern, denn es lief Ende diesen Jahre aus. Senator Jeff Bingaman (Demokrat, New Mexico) und der kürzlich in den Ruhestand getretene Senator Pete Domenici (Republikaner, New Mexico) gaben den Anstoß für die Verlängerung im Herbst 2008. Das Route 66 Corridor Preservation Program wird vom National Park Service vom National Trails Office in Santa Fe, New Mexico aus verwaltet.
Quelle: rwarn17588.wordpress.com/2009/…uthorize-route-66-program, 30.03.2009
31.03.2009 Yosemite: Schwerer Felssturz beim Half Dome
Am Morgen des 28.03.2009 ereignete sich ein riesiger Bergrutsch in der Nähe des Gipfels des Ahwiyah Point beim Half Dome im Yosemite Nationalpark. Die Felsen, die sich um 5:26 Uhr gelöst hatten, fielen rund 1.800 feet in den Tenaya Canyon hinab, rissen dabei hunderte von Bäumen nieder und begruben den Südteil des populären Mirror Lake Trail. Die Erschütterungen dieses geologischen Ereignisses wurden auf Seismographen in Kalifornien als ein Erdbeben der Stärke 2,5 registriert.
Park-Geologe Greg Stock berichtete auf supertopo.com: "Das Volumen des Felssturzes am Ahwiyah Point ist noch nicht genau bekannt, aber es war eindeutig einer der größten im letzten Jahrzehnt. Zur Veranschaulichung: dieser Bergrutsch war mehrere Male so umfangreich wie der im Oktober 2008 hinter Curry Village."
Im Yosemite Valley treten immer wieder Felsstürze auf. Wegen seiner Zugänglichkeit ist es eines der am besten studierten Felssturz-Gebiete der Welt. Die Steinschläge im Yosemite werden durch ein breites Spektrum an natürlichen Prozessen wie Erdbeben, Niederschläge mit schweren Platzregen, Frost- und Tauzyklen, Materialabnutzung und der Schwerkraft verursacht. In den letzten Jahren ist die Gegend um den Half Dome besonders aktiv gewesen. Mindestens acht Felsstürze ereigneten sich alleine zwischen Juni 2006 und Juni 2007.
Einer der größten Felsstürze fand am 10.07.1996 statt, als mehr als 75.000 Tonnen Granit mit 250 mph rund 2.000 feet vom Glacier Point in das Yosemite Valley hinfielen. Dabei kam ein Bergsteiger ums Leben, der an der Basis der Glacier Point Apron festgeseilt war. Die Felsen fielen auf den Happy Isles Campground und den Trailhead des beliebten, 212 Meilen langen John Muir Trail. Die Luft war erfüllt von Staub und Sand, der sich in zentimeterhohen Schichten auf den Picknicktischen niederließ.
Quelle: climbing.about.com/b/2009/03/3…ckfall-near-half-dome.htm, 30.03.2009
01.04.2009 1,782 Millionen Deutsche besuchten 2008 die USA
Die Zahl der deutschen USA-Touristen ist in 2008 wieder auf dem Niveau von 2000 angelangt. Im vergangenen Jahr reisten 1,782 Millionen Besucher mit deutschem Pass in die Vereinigten Staaten. Das waren laut dem Visit USA Committee (VUSA) 16,9 Prozent mehr als in 2007. Als Ursache nannte VUSA den guten Wechselkurs des Dollars zum Euro und eine positivere Wahrnehmung der USA, nicht zuletzt wegen des beliebten neuen Präsidenten Barack Obama. Der größte Zuwachs der Einreisezahlen wurde im Mai 2008 verzeichnet. Bis zum Jahresende flaute die Reisewelle angesichts der Weltwirtschaftskrise etwas ab. Dennoch rechne man in 2009 nicht mit einem Minus, so ein VUSA-Sprecher. Die bisher höchste Zahl deutscher Besucher in den USA wurde 1996 mit 1,996 Millionen verzeichnet, der Tiefpunkt mit etwa 1,18 Millionen Gästen in der Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Jahr 2003 gezählt.
Quelle: n-tv.de/1127597.html, 27.03.2009
01.04.2009 Utah: Skywalk für die Wave
Bisher kannte man die Wave in den North Coyote Buttes in Utah nur als schwer erreichbare Sehenswürdigkeit, für deren Zugang man eines der 20 täglich verfügbaren Permits in einer Lotterie gewinnen musste. Nachdem der Besucherandrang in den letzten Jahren jedoch enorm angestiegen ist hat sich das Bureau of Land Management (BLM) nun dazu entschlossen, Mittel aus einem kürzlich zugewiesenen Stimulus Paket der neuen US-Regierung für die bessere Erschließung und Maßnahmen zum Schutz des einzigartigen Naturmonuments zu verwenden. Insgesamt 1,5 Millionen Dollar stehen zur Verfügung, um ein ehrgeiziges Projekt zu realisieren: an der Wave wird eine Plattform ähnlich des Skywalks am Grand Canyon installiert, die von außen in die "Welle" hineinragt und von der aus die Besucher einen Teil der geschwungenen Sandsteinlayer bewundern können, ohne mit ihren Füßen die zerbrechliche Oberfläche beschädigen zu können. Auf diese Weise können täglich zunächst bis zu 1.000 Besucher die Wave besuchen. Die Baumaßnahmen beginnen am 01.07.2009 und dauern voraussichtlich drei Monate. Die Plattform - eine Gerüstkonstruktion - wird von der Firma Lirpa Constructions Inc. in Salt Lake City hergestellt und mit Hubschraubern angeliefert. Man kann es sich am besten wie eine Brücke vorstellen, die in der Mitte endet, oder wie ein Sprungbrett im Schwimmbad. Der Clou ist jedoch, dass die begehbare Besuchsplattform ausfahrbar ist. An jedem Dienstag in der Woche wird sie wieder zurückgefahren und ermöglicht so Besuche der Wave nach der bisherigen Praxis, sich per Pedes in der Wave zu bewegen. Die optisch störende Plattform ist dann an diesem Wochentag aus der Wave heraus nicht sichtbar. Allerdings wird Dienstags vor wie nach der Zugang nur für 20 Personen möglich sein. Sollte das Projekt auf positive Resonanz stoßen denkt der BLM an die Errichtung weiterer solcher Aussichtsplattformen, einer geteerten Zugangsstraße und eines kleinen Visitor Centers nach.
Quelle: http://www.zionnational-park.com/coyote-buttes.htm, 01.04.2009
Nachtrag 02.04.2009: April, April
Stefan Kremer (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West) |
Stefan Kremer