Millionen Kalifornier ohne Strom
Der Norden Kaliforniens ist von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Orkanartige Winde fegten über den US-Bundesstaat hinweg, überzogen die Region mit starken Schnee- und Regenfällen. Millionen Menschen sind von der Stromversorgung abgeschnitten.
San Francisco - In Hunderttausenden Haushalten ist wegen der Unwetter der Strom ausgefallen. Ein Sprecher der Regierung sagte, rund 850.000 Haushalte und Unternehmen seien vor allem in Nord- und Mittelkalifornien wegen des starken Windes von heftigen Schneefällen oder Regen betroffen.
Anderen Angaben zufolge waren es sogar über eine Million Haushalte. Am schlimmsten habe es die Region zwischen San Francisco und der Hauptstadt Sacramento getroffen. Bisher gebe es noch keine Angaben über mögliche Opfer.
Zahlreiche Bäume stürzten um. Wegen Böen von mehr als 130 Stundenkilometern mussten zahlreiche Flüge abgesagt und Highways im Norden Kaliforniens gesperrt werden.
Im Raum San Francisco kam an vielen Stellen der Verkehr zum Erliegen. Brücken wurden gesperrt, nachdem heftige Windböen mit mehr als 100 Stundenkilometern Geschwindigkeit einen Lastwagen umstürzen ließen. Es könnte mehrere Tage dauern, bis die Stromversorgung wiederhergestellt sei, teilte das Unternehmen Pacific Gas & Electric mit.
Meteorologen erwarteten in den Bergen von Sierra Nevada am Wochenende bis zu drei Meter Schnee. In Südkalifornien warnten die Behörden vor Erdrutschen, weil dort nach den heftigen Buschfeuern vom Herbst Erosionsgefahr besteht. Im Bezirk Orange County wurden schätzungsweise 3000 Einwohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. In Malibu, Santa Barbara und Ventura wurde vor Springfluten gewarnt. Meteorologen rechnen mit den schwersten Stürmen seit Jahren.
Im November hatte es rund um den Promi-Wohnort Malibu im Süden heftig gebrannt. Im Oktober kamen bei tagelangen Waldbränden in Kalifornien mehrere Menschen ums Leben, rund 2000 Häuser brannten ab. Insgesamt mussten damals 640.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
dab/dpa/AFP/AP
Der Norden Kaliforniens ist von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Orkanartige Winde fegten über den US-Bundesstaat hinweg, überzogen die Region mit starken Schnee- und Regenfällen. Millionen Menschen sind von der Stromversorgung abgeschnitten.
San Francisco - In Hunderttausenden Haushalten ist wegen der Unwetter der Strom ausgefallen. Ein Sprecher der Regierung sagte, rund 850.000 Haushalte und Unternehmen seien vor allem in Nord- und Mittelkalifornien wegen des starken Windes von heftigen Schneefällen oder Regen betroffen.
Anderen Angaben zufolge waren es sogar über eine Million Haushalte. Am schlimmsten habe es die Region zwischen San Francisco und der Hauptstadt Sacramento getroffen. Bisher gebe es noch keine Angaben über mögliche Opfer.
Zahlreiche Bäume stürzten um. Wegen Böen von mehr als 130 Stundenkilometern mussten zahlreiche Flüge abgesagt und Highways im Norden Kaliforniens gesperrt werden.
Im Raum San Francisco kam an vielen Stellen der Verkehr zum Erliegen. Brücken wurden gesperrt, nachdem heftige Windböen mit mehr als 100 Stundenkilometern Geschwindigkeit einen Lastwagen umstürzen ließen. Es könnte mehrere Tage dauern, bis die Stromversorgung wiederhergestellt sei, teilte das Unternehmen Pacific Gas & Electric mit.
Meteorologen erwarteten in den Bergen von Sierra Nevada am Wochenende bis zu drei Meter Schnee. In Südkalifornien warnten die Behörden vor Erdrutschen, weil dort nach den heftigen Buschfeuern vom Herbst Erosionsgefahr besteht. Im Bezirk Orange County wurden schätzungsweise 3000 Einwohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. In Malibu, Santa Barbara und Ventura wurde vor Springfluten gewarnt. Meteorologen rechnen mit den schwersten Stürmen seit Jahren.
Im November hatte es rund um den Promi-Wohnort Malibu im Süden heftig gebrannt. Im Oktober kamen bei tagelangen Waldbränden in Kalifornien mehrere Menschen ums Leben, rund 2000 Häuser brannten ab. Insgesamt mussten damals 640.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
dab/dpa/AFP/AP