Was soll eigentlich passieren?

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    • die frage ist, welche welle die insolvenz auslösen würde und ob die schäden dann nicht teurer wären.....wieviele banken wären dann pleite oder müßten durch den bankenrettungsschirm mit mrd. gerettet werden, was macht der aktien - und rentenmarkt und der eurokurs? ich kann die folgen nicht abschätzen, die Lehmannpleite hat jedenfalls schon ganz fette wellen geschlagen und das war "nur" eine investmentbank im fernen america.........

      ich kann also kein votum abgeben, da fehlt mir einfach zuviel hintergrundwissen, ich denke, selbst die wirtschaftsweisen können so ein gau nicht berechnen, da fehlen die vergleichsbeispiele, alles nur prognosen.
    • Ich denke, das ein Schuldenschnitt bei Griechenland unausweichlich ist. Das träfe dann sowohl Banken als auch alle Steuerzahler. Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die selben Folgen wie bei Lehman Brothers sind hier eher nicht zu befürchten. Dafür ist Griechenland zu klein. Anders sähe das freilich bei Italien oder Spanien aus. Wie auch immer man sich hier entscheidet, viel wichtiger ist, dass in Griechenland eine funktionierende Bürokratie aufgebaut werden muss. Angefangen vom Eintreiben aller Steuern bis hin zur Ausgabenkontrolle herrscht dort das Chaos. Wie kann es sein, dass Tote immer noch Rente ausgezahlt bekommen, oder völlig Gesunde Menschen Zuschläge für Behinderungen bekommen? Warum zahlt niemand Grundsteuern auf Immobilien? Solange das nicht geklärt ist, nützen alle Maßnahmen gar nichts, weil dann wieder Schulden aufgehäuft werden.

      Micha, ich würde das nicht überbewerten. Da steckt auch eine Menge Propaganda dahinter. Man darf nicht vergessen, dass die gemeine Bevölkerung in Griechenland tatsächlich harte Einschnitte hin nehmen muß. Diejenigen, die von der Verschwendung am meisten profitiert haben, kommen mal wieder ungeschoren davon. Ich habe durchaus Verständnis, dass einige Griechen nicht gut auf uns zu sprechen sind. Vergleiche mit den Nazis gehen für mich aber unter die Gürtellinie. Aber das beherrschen diverse deutsche Mitbürger ja auch. Also erst mal vor der eignen Türe kehren.
    • Micha schrieb:

      Ich nutze mal den gleichen Thread:

      Sollte dieser Bericht stimmen, dann sollte man über eine geregelte Insolvenz nachdenken anstatt immer mehr (deutsches) Geld zu transferieren. Und wenn man dann noch hört, dass Griechenland plötzlich noch Barreserven hat, fühle ich mich völlig vera... :thumbdown:
      Was meint Ihr?

      mal davon abgesehen das diese Berichte wirklich das letzte sind , reagieren die wie ein angeschossenes Tier .
      Und "wir" machen wieder den Mund auf und bekommen ordentlich drauf , wie würde diese Diskussion laufen wenn die Franzosen oder sonst wer das "anführen "würde ..... :aerger:
      SATIRE . "sollten wir die € auf Ketten dahin bringen "
      nach der Reise , ist vor der Reise
    • Da beste wäre wirklich, wenn Griechenland geordnet vorübergehend die EU verlassen würde. Der Euro ist doch mehr Last als alles andere. So könnten die Griechen ihre Drachme wieder einführen und ihn abwerten um die Wirtschaft anzukurbeln. Es bringt ja nichts, wenn die Arbeitslosigkeit immer mehr zunimmt. Korruption und Steuerhinterziehung müssten viel mehr bekämpft werden.
      Auf den Bericht in der BLÖD würde ich nicht viel geben, das ist alles Stimmungsmache. Allerdings muss man zugeben, dass die Griechen viel zu lange über ihre Verhältnisse gelebt haben.
    • Ralf, wenn es so kommen würde (dann würde die EU-Zone und der Euro aber völlig auseinanderbrechen), dann würde uns das Volk wieder Fremdenfeindlichkeit vorwerfen. Sie würden das nämlich alleine nicht gebacken bekommen - dafür ist der Regierungsapperat dort viel zu korrupt. Jammern uns hier monatelang Geldmangel vor und "entdecken" dann urplötlich irgendwelche Reserven, nachdem weitere Zahlungen seitens der EU aufgrund nicht eingehaltener Sparmaßnahmen erstmal zurückgehalten werden. Tut mir leid, aber die wollen einfach nicht. Die Bevölkerung ist leider dabei der Dumme.
      Und wartet mal ab: Italien und Spanien ziehen bald nach.
      Micha
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    • Dann bricht der ganze Apparat vollends zusammen. Wer soll das denn alles bezahlen? Und wenn dich jetzt schon wieder höre, dass sich einige Banken aus diesem Rettungsfond bedienen wollen, dann könnte ich

      Sorry, aber will denn keiner mehr für sein Handeln Verantwortung übernehmen? Es mag zwar hart klingen, aber sollen sie doch den ganzen Karren gegen die Wand fahren und die Weltwirtschaft gegen die Wand fahren. :schimpfen:
    • Es mag zwar hart klingen, aber sollen sie doch den ganzen Karren gegen die Wand fahren und die Weltwirtschaft gegen die Wand fahren.
      du meinst, die gesamte weltwirtschaft, mit allen schulden und guthaben einmal resetten und alle fangen wieder bei null an? das würde die kreditnehmer freuen aber alle sparer nicht so sehr.
    • Dilos schrieb:

      Es mag zwar hart klingen, aber sollen sie doch den ganzen Karren gegen die Wand fahren und die Weltwirtschaft gegen die Wand fahren.
      du meinst, die gesamte weltwirtschaft, mit allen schulden und guthaben einmal resetten und alle fangen wieder bei null an? das würde die kreditnehmer freuen aber alle sparer nicht so sehr.

      Das ist richtig. Aber es ist doch schon jetzt nicht viel anders. Wir bekloppte Deutsche sollen den Gürtel enger schnallen, wo möglich bis 80 arbeiten und die anderen lachen sich kaputt und halten die Hände auf. Das kann auf Dauer nicht funktionieren und irgendwann kommt dann der große Knall. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber dann muss man was an unserem Selbstbedinungsladen ändern.
    • zunder63 schrieb:

      aber dann muss man was an unserem Selbstbedinungsladen ändern
      Richtig Ralf - ich glaube wir könnten den ganzen Abend in der Kneipe Bier trinken und wären da sehr oft auf dem gleichen Level! :prost:
      Wenn es nur nicht so traurig wäre...aber unsere Gesetze sind einfach zu lasch - egal worum es geht. Wer den Staat abkassieren oder sich irgendwelche Vorteile hier verschaffen möchte, kann das ohne Probleme schaffen.
      Micha
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    • Gut, wenn uns jemand so reden hört, der wird uns Jammern auf hohem Niveau vorwerfen. Er mag zwar nicht unrecht haben, allerdings gibt es auch von jedem hier im Forum eine gewisse Gegenleistung. Unsere Politiker sind doch eh fast nur noch alles Hanswürste.
    • zunder63 schrieb:

      Gut, wenn uns jemand so reden hört, der wird uns Jammern auf hohem Niveau vorwerfen. Er mag zwar nicht unrecht haben, allerdings gibt es auch von jedem hier im Forum eine gewisse Gegenleistung. Unsere Politiker sind doch eh fast nur noch alles Hanswürste.
      Wir jammern auf hohem Niveau und müssen dafür unser Bier selbst bezahlen...auch wenn es ab dem 2. Bier bestimmt nicht mehr um solche Themen gehen würde...
      Andere jammern auf niedrigerem Niveau und bekommen was sie wollen ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen. :think:
      Micha
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    • Micha schrieb:


      Andere jammern auf niedrigerem Niveau und bekommen was sie wollen ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen. :think:


      Das ist wohl war. Ich kenne auch solche Leute in der Nachbarschaft. Die Aussage steht immer im Raum:" Für 8€ die Stunde stehe ich nicht auf. Und unser Umzug wird auch vom Amt bezahlt". Wo leben wir denn?
    • Eine neues Update zu meinem liebsten europäischen Land:

      Jetzt soll das Volk über die Einhaltung der auf höchster EU-Ebene beschlossenen Maßnahmen abstimmen!
      Langsam sollte sich der Rest der EU Fragen, ob das nicht Verarsche auf höchstem Niveau ist:

      - zuerst schön auf dem Gipfel zustimmen, um die Zahlung der nächsten Gelder zu erhalten.
      - hintenrum plötzlich auftauchende Rücklagen des Staates schon aus dem Land schaffen
      - an längst verstorbene jahrelang die Renten weiter zahlen

      ...um dann am Ende zu sagen: danke für die Kohle und.-> :P

      Oder dieser regierende Vollpfosten hat auf fallende Kurse gesetzt...das scheint ja glänzend zu funktionieren!
      Micha
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    • Micha schrieb:

      dieser regierende Vollpfosten
      Das können miese Führungspersönlichkeiten ja ganz gut: mal das Volk entscheiden lassen, damit man selbst nicht der Ar... ist. Vor allem, wenn man selbigen nicht in der Hose hat, um eine folgenreiche Entscheidung zu treffen, obwohl man auf einem Posten sitzt, der das nun mal verlangt.
    • Kann mir in dem Zusammenhang eigentlich mal jemand definieren, was man unter "politischer Verantwortung" versteht? Das wird ja immer so gewichtig in die Wagschale geworfen, wenn es um besonders schwere Entscheidungen geht. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, politische Verantwortung hat soviel Bedeutung wie der schöne englische Ausdruck "well". Irgendwie scheint es in der Welt nicht nur die Gesetze für angeblich jedermann zu geben; nein, es gibt sowieso noch das Kirchenrecht (was für mich völlig unverständlich ist, was man ja an dem zeitgemäßen Umgang bei den Missbrauchsfällen sieht) und obendrein noch jene politische Verantwortung, derer sich im schlimmsten Falle der petroffene Politiker beugt und ein politisches Pöstchen abgibt - in den Vorständen der Firmen verdient er eh mehr, und in kurzer Zeit hat der Wähler sowieso alles wieder verziehen. Da stimmt doch was nicht...
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)
    • Stefan schrieb:

      Kann mir in dem Zusammenhang eigentlich mal jemand definieren, was man unter "politischer Verantwortung" versteht?
      Das ist mittlerweile bei den meisten "Verarscheung auf höchster Ebene".
      Jetzt kämpft ja unser ehem. Finanzminister (der ja nicht der schlechteste war) um knapp 7.000 EUR mehr Pension (...und er bekommt schon 8000). Ich glaube, wenn ich 8.000 EUR monatlich hätte, würde mir das völlig reichen...aber ich bekomme das ja im täglichen Leben mit: je mehr die Leute verdienen, desto kleinlicher und genauer werden sie...und desto mehr regen sie sich über Steuernachzahlungen auf....Verkehrte Welt!
      Micha
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    • Diese nimmersatten Vögel sollten sich was schämen. Die kriegen den Hals nicht voll, sind alle gleich. Vor allem: die kassieren Pensionen und sitzen außerdem noch in x Vorständen, wo auch nochmal fürstlich abkassiert wird. Die dürften ihre Pensionen sowieso nur nach ihren Wahlperioden bekommen. Wer nicht wiedergewählt wird bekommt auch nur anteilsmäßig Geld. So wie jeder normale Rentner auch.