Habe folgenden Bericht beim Spiegel gelesen:
Quelle: spiegel.de
San Francisco - Der Puma-Angriff ereignete sich im Redwood-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. Zunächst hatte die Frau den Puma gar nicht bemerkt, wie sie später im Krankenhaus schilderte. Als sie dann plötzlich einen leisen Hilferuf hörte und sich umdrehte, hatte das Tier ihren Mann aber bereits zu Boden gerissen. Laut geschrien habe er aber nicht, sagte Nell Hamm.
Um ihren hilflosen Mann zu retten, habe sie sich einen Knüppel gegriffen und damit auf den Puma eingeschlagen. Doch das Tier habe nicht vom Kopf ihres Mannes ablassen wollen, berichtete die Frau. "Jim sprach die ganze Zeit mit mir und sagte, er habe einen Stift in seiner Tasche und ich solle ihn dem Puma ins Auge stoßen", erinnert sich die Gattin. Sie habe daraufhin genau das versucht, "aber es ging nicht so leicht, wie ich dachte." Schließlich habe sie wieder den Knüppel genommen.
Das Tier habe ihren Mann schließlich losgelassen, sei aber nicht weggelaufen. Eine Weile habe es noch mit blutverschmiertem Maul dagestanden und sie angestarrt. Mit lautem Gebrüll und dem Holzprügel in der Hand habe sie das Tier dann doch verscheuchen können. Obwohl der Puma inzwischen das Weite gesucht hatte, wollte Nell Hamm ihren Mann aber auf keinen Fall zurücklassen. Gemeinsam schleppte sich das Paar rund 400 Meter weit, bis Parkwächter die beiden fanden.
"Sie hat sein Leben gerettet, daran besteht kein Zweifel", sagte Steve Martarano, Sprecher der Redwood-Parkverwaltung. Dem 70-jährigen Jim Hamm geht es nach Angaben seiner Frau inzwischen den Umständen entsprechend gut. Der Puma hatte ihm zahlreiche Wunden an Kopf und Körper zugefügt. Das Opfer musste deswegen operiert werden.
Nach der Puma-Attacke sperrten die Wildhüter das Gelände ab und setzten Spürhunde auf das aggressive Tier an. Eigentlich gelten Pumas als scheu. Bei ihrer Suche fanden die Wildhüter schließlich ein Pumapaar, dass sie aus Sicherheitsgründen töteten. Ob eine der beiden Raubkatzen für den Angriff verantwortlich ist, soll nun eine Laboruntersuchung zeigen.
gro/AP
Quelle: spiegel.de
San Francisco - Der Puma-Angriff ereignete sich im Redwood-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. Zunächst hatte die Frau den Puma gar nicht bemerkt, wie sie später im Krankenhaus schilderte. Als sie dann plötzlich einen leisen Hilferuf hörte und sich umdrehte, hatte das Tier ihren Mann aber bereits zu Boden gerissen. Laut geschrien habe er aber nicht, sagte Nell Hamm.
Um ihren hilflosen Mann zu retten, habe sie sich einen Knüppel gegriffen und damit auf den Puma eingeschlagen. Doch das Tier habe nicht vom Kopf ihres Mannes ablassen wollen, berichtete die Frau. "Jim sprach die ganze Zeit mit mir und sagte, er habe einen Stift in seiner Tasche und ich solle ihn dem Puma ins Auge stoßen", erinnert sich die Gattin. Sie habe daraufhin genau das versucht, "aber es ging nicht so leicht, wie ich dachte." Schließlich habe sie wieder den Knüppel genommen.
Das Tier habe ihren Mann schließlich losgelassen, sei aber nicht weggelaufen. Eine Weile habe es noch mit blutverschmiertem Maul dagestanden und sie angestarrt. Mit lautem Gebrüll und dem Holzprügel in der Hand habe sie das Tier dann doch verscheuchen können. Obwohl der Puma inzwischen das Weite gesucht hatte, wollte Nell Hamm ihren Mann aber auf keinen Fall zurücklassen. Gemeinsam schleppte sich das Paar rund 400 Meter weit, bis Parkwächter die beiden fanden.
"Sie hat sein Leben gerettet, daran besteht kein Zweifel", sagte Steve Martarano, Sprecher der Redwood-Parkverwaltung. Dem 70-jährigen Jim Hamm geht es nach Angaben seiner Frau inzwischen den Umständen entsprechend gut. Der Puma hatte ihm zahlreiche Wunden an Kopf und Körper zugefügt. Das Opfer musste deswegen operiert werden.
Nach der Puma-Attacke sperrten die Wildhüter das Gelände ab und setzten Spürhunde auf das aggressive Tier an. Eigentlich gelten Pumas als scheu. Bei ihrer Suche fanden die Wildhüter schließlich ein Pumapaar, dass sie aus Sicherheitsgründen töteten. Ob eine der beiden Raubkatzen für den Angriff verantwortlich ist, soll nun eine Laboruntersuchung zeigen.
gro/AP
| Micha Highlights des Südwestens: canyon-trails.de |