USA 2020? Warum nicht!

    • Toller Urlaub bisher. Die Kanufahrt sieht sehr spannend aus, sowas könnte ich mir auch gut vorstellen.

      Florida ist so völlig anders als der Südwesten, aber hat trotzdem oder gerade drum auch seinen ganz eigenen Reiz.

      Für Wanderfreunde ist es etwas ungewohnt und man muss sich erstmal daran gewöhnen, dass hier weniger Wanderungen, dafür viel mehr Tierbeobachtungen auf dem Plan stehen. Aber wenn ich die Bilder so sehe, gibt es doch auch ausreichend Aktivitäten, sodass man am liebsten sofort losstarten möchte - gerade in der aktuellen Zeit, wo eben tatsächlich gar nichts möglich ist.
    • „Ab auf die Insel“

      Wenn wir schon einmal in Florida sind, dann ist ein Besuch auf den Keys Pflicht. Also packen wir nach dem Frühstück unsere Sachen ins Auto und fahren gen Süden.
      Hier im Osten gibt es übrigens auch einen Highway mit der Nummer eins und genau auf dem geht es über die Inseln, unser heutiges Ziel ist Key West. Unseren ersten Stopp legen wir „Robbie´s“ ein, wir besorgen uns ein Eimerchen mit Fisch und füttern die Tarpune, oder die Pelikane welche sich darauf spezialisiert haben die Happen schon in der Luft wegzuschnappen. Uns ist es egal wer hier das meiste abbekommt...



      es macht auf jeden Fall Spaß dem wilden Treiben zuzuschauen und wir bekommen sogar eine Portugiesische Galeere zu Gesicht.
      Auf dem weiteren Weg halten wir noch ein paar Mal für Zwerg-Rehe, Surfer und natürlich darf auch ein Alligator nicht fehlen (oder war es doch ein Krokodil?).



      Leider ist die alte Brücke nach Pigeon Key wegen Baumaßnahmen gesperrt, die dadurch gewonnene Zeit vertrödeln wir bei „Dairy Queen“. Der Laden auf Key West hat noch den Charme der „Guten alten Zeit“ und ist noch nicht zu einem sterilen Ketten Restaurant mutiert
      und hier gibt es sogar einen „Peanut Butter Bash“... lecker seit langem einmal diese salzig-süße Kalorienbombe zu verschlingen.



      Wenig später checken wir im Hilton Garden ein, beziehen das Zimmer und inspizieren unser Wohnumfeld... neben dem Pool gibt es einen kleinen parkähnlichen Garten indem tatsächlich Hühner zuhause sind... so kommt doch gleich das richtige Key Est Feeling auf, gut dass wir auch gleich den Wohnbaum des Federviehs ausfindig machen.



      Den Rest des Tages erkunden wir die Gegend rings um den Mallory Square, wo wir den Sonnenuntergang inmitten von allen anderen Urlaubern verfolgen. Kaum ist der Feuerball im Meer versunken, ist der Platz wie leer gefegt, wir besorgen uns frisch zubereitete Guacamole und lassen sie uns auf warmen Tortilla-Chips schmecken.
      Auf dem Heimweg gibt es noch ein Stück Key Lime Pie plus Espresso... wir konnten einfach nicht dran vorbei gehen.

    • Nefertari schrieb:

      Hallo Bernd,
      jetzt reihe ich mich mal offiziell in die Schar der Leser mit ein
      Ja komm gerne mit,

      Nefertari schrieb:

      So schön, dass es bei Euch 2020 noch geklappt hat!

      und ja wir hatten echt Glück und zehren immer noch davon



      Nefertari schrieb:

      Ich bin schon sehr gespannt auf die folgenden Tage, bitte unbedingt weiter schreiben :-)
      ...ich leider viel zu wenig Freizeit, werde aber immer mal einen weiteren Tag hinzufügen.
    • "Der Alte Mann und das Meer"

      Der heutige Tag gehört komplett Key West und beginnt mit einem wunderbaren Frühstück im Hotel. Für ein paar Dollar können wir hier richtig gut schlemmen.
      Im Garten haben wir auch schon die Hühner gesichtet, haben ihren Schlafbaum verlassen und mit dem Tagwerk begonnen.



      Wir fahren ins Stadtzentrum und erkunden den Ort zu Fuß... es ist richtig angenehm durch die hiesigen Straßen zu laufen. So viele schöne Häuser haben wir gar nicht erwartet, es ist auch überall wunderbar grün und überall im Ort laufen Hühner durch die Gegend.
      An einer unscheinbaren Kreuzung spricht uns eine junge Frau an, ob wir von ihr ein Foto vor der Ampel machen können? Komisch, aber auch kein Problem... erst dadurch werden wir auf den Startpunkt des „Hyw 1“ aufmerksam und sind erstaunt, dass es den hier auch gibt! Haben die Amis etwa zwei Highway mit der Nummer Eins?



      Wir spazieren immer weiter durch die Straßen, bis wir vor dem Hemingway Haus stehen, hier ist ordentlich was los. Wir bezahlen den Eintrittspreis und schließen uns so gleich der ersten Führung an. Wir wandeln durch das tolle Haus und erfahren eine Menge über den namhaften Eigentümer und seine Katzen. Wie es sich gehört gibt es rings um das Haus einen sehr schönen Garten mit Pool, hier könnte man gut leben...



      Schräg gegenüber besteigen wir den kleinen weißen Leuchtturm und bekommen so einen schönen Überblick über das reizende Städtchen.
      Die lange Schlange am südlichsten Punkt der USA lassen wir links liegen und begeben uns zurück zu unseren Auto... rein zufällig kommen wir am Key Lime Shop vorbei und können natürlich nicht wiederstehen, ist einfach zu lecker.
      Nach einem erholsamen Mittagsschlaf stürzen wir uns noch einmal ins Getümmel und auch heute endet der Tag mit einem prächtigen Sonnenuntergang.

      Bilder
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    • „Tag am Meer"

      Nach einem erneut grandiosen Frühstück verabschieden wir uns von den Hotelhühnern, beladen unsere Kutsche und verlassen Key West.
      Die Sonne lacht und auch das Quecksilber klettert heute auf angenehme 30°C, beste Voraussetzungen für ein Bad im azurblauem Atlantik.
      Wir wählen für unseren ersten Badestopp den Bahia Honda SB und ergattern einen der letzten freien Parkplätze, hier ist auch am Vormittag schon ganz schön was los. Als erstes erkunden wir die Lage und sehen uns auch gleich die alte Eisenbahnbrücke an bevor wir unsere Badesachen schnappen und in die Fluten springen...



      Das Wasser ist angenehm warm allerdings nicht gerade tief, ideal für Kinder und Nichtschwimmer. Wir versuchen in tiefere Gefilde vorzustoßen... am Ende stoppt uns ein Algenmeer und so dümpeln wir die ganze Zeit im knietiefen Wasser und fühlen uns wie zwei Seekühe und holen uns prompt den ersten Sonnenbrand des Jahres. Hier am Strand vergeht die Zeit gleich doppelt so schnell und ehe man sich versieht bricht der Nachmittag an...
      Nach der erholsamen Planscherei geht es über die Inselkette zurück nach Key Largo, hier legen wir eine Futterpause und verdrücken auf der schattigen Terrasse frisch gegrillte BaconGrillCheesBurger und zum Dessert noch einen Eisbecher... während wir uns das Eis auf der Zunge zergehen lassen genießen wir die sommerlichen Temperaturen mitten im Februar.



      Zum Ende des Tages fahren wir zurück aufs Festland bis Florida City, wo wir uns gestern Abend im Best Western ein Zimmer reserviert haben... nach dem die Sonne untergegangen ist sitzen wir noch eine Weile im schönen Innenhof und zischen ein Feierabendbier unter Palmen.
    • „Knapp vorbei an Miami“

      Obwohl wir mal wieder mit dem ersten Hahnenschrei aufstehen (oder hat hier gar kein Hahn gekräht?) ist der winzige Frühstücksraum schon am überlaufen. Wir schnappen ein paar Kleinigkeiten und löffeln unser Oat draußen im Garten...
      Danach satteln wir die Pferde und machen uns aus dem Staub. Unser Ziel liegt ganz im Westen und nachdem wir dem Großraum Miami entkommen sind haben wir auf dem Tamiami Trail die Sonne im Rücken. Unser erster Stopp ist am Shark Valley Visitor Center des Everglades NP. Hier leihen wir uns zwei Drahtesel und wollen damit diesen Teil des National Parks erkunden... schon gleich am Start tummeln sich überall Alligatoren, Reiher und jede Menge andere Vögel, so das wir ständig aus dem Sattel springen müssen.



      Und wie auch in den National Parks im Westen der USA haben die Tiere hier keine Scheu sich auch aus nächster Nähe betrachten zu lassen. Selbst bei den Gatoren fällt es schwer den vorgegebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Unsere Entdeckertour endet mit einem mittelschweren Regenschauer und so kämpfen wir uns gegen den heftigen Wind zurück zum Startpunkt. Zurück am Auto scheint auch schon wieder die Sonne... trotzt des heftigen Regenschauers hat es uns hier im Valley sehr gut gefallen und sollte unser Weg noch einmal hier entlang führen, dann radeln wir die Runde auch komplett!
      Wie ihr merkt wird es wohl nicht unser letzter Besuch in Florida gewesen sein, denn hier gibt es noch so viel zu tun... und mit jeden Tag den wir hier sind wird es mehr, ein Teufelskreis.

      Schon wenige Meilen westlich des Shark Valley verlassen wir erneut den Tamiami Trail und befinden uns nun auf der sogenannten Loop Road, eine Schotterpiste mitten durch dichten Zypressenwald. Eine tolle Strecke und wie sollte es anders sein gibt es auch hier überall Alligatoren. Wir sind bei jeder Sichtung begeistert, denn wir hatten nicht erwartet so viele von den Echsen zu treffen.




      Auf der Fahrt nach Naples machen wir noch einen Abstecher nach Chokoloskee Island und sehen uns dort den alten Smallwood Store an. Ein altes Stelzenhaus an der Bay.



      Gegen Fünf checken wir im WoodSpring Suites Naples ein. Nach kurzer Zimmerinspektion fahren wir ins nahegelegene Cracker Barrel zum Abendessen.
      Danach werfen wir unsere geplante Route wieder einmal über den Haufen und buchen für die nächsten zwei Nächte die Hotels.
      Na dann bis Morgen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd ()

    • Sieht wirklich toll aus, da kommt zur Zeit richtig Fernweh auf. Wobei ich immer wieder erstaunlich finde, wie nah die Leute sich an Alligatoren oder andere Raubtiere herantrauen. Ich gebe zu, ich bin da sehr vorsichtig, weil die Viecher doch sehr schnell zuschnappen können. Da bleibt dann nicht viel Zeit zu reagieren.

      Unabhängig davon bin ich aber auch der Meinung, dass sich die meisten Gegenden am schönsten mit dem Rad erkunden lassen. Man ist etwas schneller als zu Fuß und doch so flexibel, (fast) überall hin zu können und jederzeit überall kurz stoppen zu können.
      Wirklich toll, da hätte ich jetzt auch Lust zu. Nur schade, dass ihr noch in einen Schauer gekommen seid.


      Bernd schrieb:

      Wie ihr merkt wird es wohl nicht unser letzter Besuch in Florida gewesen sein, denn hier gibt es noch so viel zu tun... und mit jeden Tag den wir hier sind wird es mehr, ein Teufelskreis.
      Das "Problem" kenne ich. Manchmal geht es mir genauso. Je näher man eine Gegend kennt, desto mehr Ideen kann man sammeln, was nicht noch alles möglich ist.
    • RoBald schrieb:

      Das "Problem" kenne ich. Manchmal geht es mir genauso. Je näher man eine Gegend kennt, desto mehr Ideen kann man sammeln, was nicht noch alles möglich ist.
      Und "die Liste" wird immer länger :crazy: :kichern:
    • „Aus den Sümpfen in den Sonnenuntergang“

      Gestern Abend haben wir unseren Fahrplan geordnet und die Route für die nächsten Tage festgelegt.
      Voller Vorfreude auf die heutigen Abenteuer verlassen wir möglichst früh das Hotel, welches uns nicht besonders gefallen hat. Das Woodspring Suites hier in Naples ist ein relativ neues Haus mit sehr guten Bewertungen, alles ist sauber und es gibt auf dem Zimmer eine kleine Küchenzeile was wohl viele besonders schätzen? Uns war es hier zu steril und selber wollen wir uns auch nichts kochen.
      Also schnell weg hier und ins nächste Waffle House, schon als wir zur Tür rein kommen strömt ein wohliger Geruch von Kaffee und gebratenem Speck in unsere Nasen... da wir leider nicht alles auf einmal futtern können haben wir wieder mal die Qual der Wahl.
      Es wird eine Mischung aus süßen Waffeln und herzhaften Zutaten und eine Stunde später sitzen wir genudelt im Auto und geben unser erstes Ziel in das „Navi“ ein.
      Es ist Sonnabend und die Straßen rings um Naples sind wie leer gefegt... nur ein paar rote Ampeln können uns noch stoppen, aufhalten aber nicht.



      Wir sind mit die ersten am „Audubon's Corkscrew Swamp Sanctuary“ und tauchen ein in die tolle Sumpfwelt Floridas. Über hölzerne Stege geht es vorbei an Tümpeln, Feuchtgraswiesen und durch dunkele Mangrovensümpfe. Schon zu Beginn des Weges bekommen wir von den Bewohnern der Lüfte ein freundliches Hallolied zugezwitschert und sind sofort begeistert von dem Flecken Natur. Hier ist alles so, wie wir es uns in Florida immer vorgestellt haben und wir bekommen auch einige Gatoren zu sehen, sogar mit Jungen! Natürlich bekommen wir auch jede Menge Vögel und ein paar Kleintiere zu Gesicht, sogar einen Specht können wir aus nächster Nähe beim Holz hacken begucken.
      Als die Sonne gegen Mittag immer stärker durch die noch kahlen Bäumen strahlt beenden wir unseren Rundgang im hiesigen Gift Shop und starten wenig später unseren Wagen








      Jetzt geht es ca. 200 Meilen Richtung Norden, so entgehen wir den Ballungszentren von Fort Myers, Tampa und Saint Pet und stranden kurtz bevor die Sonne im Meer versinkt in Port Richey.
      Hier bewohnen wir das Hampton Inn, welches uns wieder sehr gefällt.

    • „Manatee und andere“

      Heute wollen wir unsere Erste Quelle Floridas besuchen und sind schon voller Vorfreude, was uns da alles erwartet. Bevor wir los stürmen genehmigen wir uns ein super leckeres Frühstück im Hotel.
      Gegen neun Uhr stehen wir vor den Toren der Homosassa Spring. In diesem WildlifeState Park kann man viele in Florida heimische Tiere beobachten und natürlich die Seekühe. Die Seekühe, auch Manatee lassen es sich hier im warmen Quellwasser gut gehen. Homsassa ist auch ein Reha Zentrum für verletzte Seekühe.



      Neben den Manatees gibt es natürlich auch Fische, Wasservögel und Alligatoren. Wir haben hier fast den ganzen Tag verbracht und es hat uns sehr gut gefallen.



      Danach sehen wir uns noch ein bisschen in der näheren Umgebung um, hier gibt es eine verfallene Zuckermühle und pyramidenartige präkolumbianische Zeugnisse einer Besiedlung. Am Crystal River haben die damaligen Bewohner Erdhügel errichtet welche bis heute erhalten sind, noch besser als die Erdhügel gefallen uns die mit Tillandsien behangenen Bäume.



      Nun wird es langsam Zeit aufzubrechen, schließlich haben wir noch einige Meilen zu fahren... laut Navi sind es doch nur an die 60 Meilen, also haben wir noch Zeit für einen Stopp bei DQ, da dieser direkt am hiesigen Flugplatz beheimatet ist haben wir zum Burger Menü auch was zu Gucken.
      Die Fahrt nach Ocala führt durch eine hügelige teils bewaldete Landschaft mit vielen Pferdekoppeln.
      Mit dem letzten Sonnenstrahlen des Tages erreichen wir unser Hotel, das „La Quinta Inn“
    • „Quellwasser und Salzwasser“

      Der Tag beginnt mit einem mittelmäßigen Frühstück im Hotel, bei Ei und Bacon schnattern wir über bereits erlebtes und freuen uns auf den heutigen Tag. Das Wetter zeigt sich zum frühen Morgen schon von seiner besten Seite und laut den Voraussagen soll es ein wunderschöner Tag werden. Also packen wir schnell unsere sieben Sachen und fahren in den Sonnenaufgang.
      Unser erstes Ziel sind die „Silver Springs“, auf dem Parkplatz herrscht gähnende Leere und auch im Park ist noch nicht viel los. Wir schlendern bis zu einem See, wo wir einen Anhinga bei seinem Tauchgang beobachten... dabei zeigt dieser sehr anschaulich wie er zu seinem Namen kam. Anhinga bedeutet so viel wie Schlangenvogel und wenn er sich unter Wasser bewegt und kleine Fische jagt, sieht man nur noch Kopf und Hals duchs Wasser schlängeln.
      Während wir eine kleine Runde um den Teich gehen kommen uns einige Kanus auf dem Wasser entgegen und sofort bekommen wir Lust auch einen Bootsausflug zu unternehmen. Also fragen wir uns zum Bootsverleih durch und besorgen uns dort ein Kanu und schon paddeln wir los.



      Zu Beginn geht es durch einen sonnendurchfluteten Wald und wir tauchen ein in die wunderbare Natur Floridas.
      Das Wasser ist glasklar, die Stille um uns herum wird nur von dem Eintauchen der Paddel und einige aufgeschreckten Wasservögeln durchbrochen. Hin und wieder bekommen wir einen Alligator zu Gesicht, ein Anhinga trocknet sein Gefieder ein anderer hat einen kapitalen Fisch aufgespießt so dass er seinen Schnabel nicht mehr auf bekommt...





      Ungefähr auf halber Strecke lichtet sich der Wald um uns und wir gelangen auf offenes Gewässer, besser gesagt auf den Quellsee hier drehen wir eine große Runde, hier ist auch schon ordentlich was los und wir müssen auf die vielen Ausflugsboote achten. Ein Motorboot zieht an uns vorbei und hat wohl einen Alligator aufgeweckt, dieser kommt jetzt jedenfalls mit ordentlich Tempo auf uns zu und während wir uns noch Gedanken über unsere Flucht machen, dreht er bei und überholt uns mühelos auf der Linken Seite... naja wir sind hier schließlich in den USA da darf man das.
      Nach cirka zwei Stunden geben wir unser Boot wieder ab und gehen zurück zum Auto. Im Visitor Center stellen gerade Hobbykünstler ihre Aquarelle aus und so stöbern wir etwas durch die Ausstellung. Alles was hier gezeigt wird kann auch gekauft werden, uns spricht allerdings keines der Kunstwerke an.

      Zurück im Auto geben wir unser nächstes Ziel ein und brausen los. Unser nächste Ziel ist auch wieder ein Quellgebiet, mal sehen wie es uns dort gefällt...
      Es dauert auch gar nicht lange bis wir „Juniper Spring“ erreichen. Gleich hinter dem Parkplatz befindet sich eine alte Holzmühle, im poolartigen „Mühlteich“ kann man sogar baden. Nach kurzem Temperaturcheck ist die Idee auch wieder vom Tisch. Gleich hinter der Mühle beginnt ein Holzbohlensteg und über den gehen wir immer entlang eines fröhlich plätschernden Bächleins. Ziel ist ein glasklarer Quellteich mitten im Wald.



      Auch hier hat es uns ausgesprochen gut gefallen und wir machen uns auf den Weg nach St. Augustin.
      Pünktlich zum Sonnenuntergang treffen wir an der Atlantikküste ein. Wir überlegen ob und wo hier ein guter Platz für eine Sonnenuntergang Beobachtung ist, da taucht direkt vor uns der Leuchtturm von St. Augustin auf und sofort ist alles klar...
      Nachdem die Sonne hinterm Lighthouseversunken ist fahren wir zu unserem Hotel. Das La Quinta ist ein schickes Haus und beim check in stehen wir vor der Wahl „City-“ oder „Lighthouseview“...



      wir entscheiden uns für letzteres und so blinkt uns das Leuchtfeuer aus der Ferne in den Schlaf.
    • Tolle Bilder einer idyllischen Landschaft. Nur für den Fall, dass es mich doch nochmal nach Florida verschlägt, habe ich mir doch mal den einen oder anderen Ort notiert.

      Gerade so eine Paddelboot-Tour würde mich ja auch reizen, wobei ich irgendwie auch etwas skeptisch bin wegen der Alligatoren. Vor Wildtieren habe ich doch scheinbar größeren Respekt als die meisten, insbesondere vor solchen, die dazu fähig sind, meiner Gesundheit mindestens zu schaden.