Eigentlich sollte es nur ein kleiner Hike werden, den wir am Mount Charleston machen wollten. Doch es kam anders...
Das Gebiet am Mount Charleston erreicht man am besten über die US-95 und die US-157. Es ist ungefähr 40 Minuten mit dem Auto von Las Vegas und etwa 1 Stunde von Henderson entfernt. Da dieses Gebiet bis auf 3600 m ansteigt, liegt die Temperatur dementsprechend bis zu 20°C niedriger als in Las Vegas. Wir bekamen an einigen Stellen schon Eis und Schnee zu sehen, ein warmer Pullover ist also nie verkehrt. Den Fletcher Canyon hatten wir so gar nicht auf dem Schirm, er erschien uns relativ uninteressant. Ich hatte eigentlich den Cathedral Rock im Hinterkopf, doch nach den Strapazen am Lake Mead wollte ich das Betriebsklima in unserer Familie nicht überfordern.
Der Fletcher Canyon liegt nur wenige hundert Meter vom recht überschaubaren Visitor Center entfernt. Hier gab man für den Trail 30 - 45 Minuten an, bei einer Länge von ca. 1,5 Meilen. Somit packten wir unsere Rücksäcke und wanderten los. Anfangs war der Pfad relativ unspektakulär. Ein leichter Anstieg, das war's dann auch schon bis zum offiziellen Returnpoint. Man muss dazu sagen, dass der Wash der entlang des Trails verläuft, im Frühherbst kaum Wasser führt. Ich denke, die schönste Jahreszeit wird wohl im Mai/Juni sein. Allerdings wird man dann den kompletten Trail nicht laufen können.
Gut, nachdem wir den Returnpoint passierten wurde es dann auch schon wesentlich interessanter, aber auch viel kälter. Die Jacke hatte dann doch ihre Berechtigung, zumal der Canyon im Schatten lag und auch schon bald die ersten mit Eis bedeckten Flächen auftauchten. Der Canyon wurde immer schmaler und teilweise musste man schon etwas kraxeln um voran zu kommen. Aber dafür wurde man dann auch mit einem äußerst schönen Anblick belohnt. Mittlerweile waren schon etwa 6 Km in den Canyon gekrochen, die Möglichkeit nach mehr war natürlich auch gegeben. Aber das anstehende Abendprogramm war auch schon gebucht und wartete auf uns. Zudem wird es am Nachmittag dann doch recht kühl und auch schnell dunkel. Somit gingen wir den Weg zum Auto wieder zurück. Zum Glück immer bergab.
Ich denke, dieser Canyon wird von vielen verschmäht, weil eben auf den ersten Blick relativ uninteressant erscheint. Wer aber den richtigen Weg findet wird am Ende für seine Ausdauer belohnt. Wir sind etwa 12 KM gelaufen.
Hier ein paar Fotos vom Anfang des Trails:
Das Gebiet am Mount Charleston erreicht man am besten über die US-95 und die US-157. Es ist ungefähr 40 Minuten mit dem Auto von Las Vegas und etwa 1 Stunde von Henderson entfernt. Da dieses Gebiet bis auf 3600 m ansteigt, liegt die Temperatur dementsprechend bis zu 20°C niedriger als in Las Vegas. Wir bekamen an einigen Stellen schon Eis und Schnee zu sehen, ein warmer Pullover ist also nie verkehrt. Den Fletcher Canyon hatten wir so gar nicht auf dem Schirm, er erschien uns relativ uninteressant. Ich hatte eigentlich den Cathedral Rock im Hinterkopf, doch nach den Strapazen am Lake Mead wollte ich das Betriebsklima in unserer Familie nicht überfordern.
Der Fletcher Canyon liegt nur wenige hundert Meter vom recht überschaubaren Visitor Center entfernt. Hier gab man für den Trail 30 - 45 Minuten an, bei einer Länge von ca. 1,5 Meilen. Somit packten wir unsere Rücksäcke und wanderten los. Anfangs war der Pfad relativ unspektakulär. Ein leichter Anstieg, das war's dann auch schon bis zum offiziellen Returnpoint. Man muss dazu sagen, dass der Wash der entlang des Trails verläuft, im Frühherbst kaum Wasser führt. Ich denke, die schönste Jahreszeit wird wohl im Mai/Juni sein. Allerdings wird man dann den kompletten Trail nicht laufen können.
Gut, nachdem wir den Returnpoint passierten wurde es dann auch schon wesentlich interessanter, aber auch viel kälter. Die Jacke hatte dann doch ihre Berechtigung, zumal der Canyon im Schatten lag und auch schon bald die ersten mit Eis bedeckten Flächen auftauchten. Der Canyon wurde immer schmaler und teilweise musste man schon etwas kraxeln um voran zu kommen. Aber dafür wurde man dann auch mit einem äußerst schönen Anblick belohnt. Mittlerweile waren schon etwa 6 Km in den Canyon gekrochen, die Möglichkeit nach mehr war natürlich auch gegeben. Aber das anstehende Abendprogramm war auch schon gebucht und wartete auf uns. Zudem wird es am Nachmittag dann doch recht kühl und auch schnell dunkel. Somit gingen wir den Weg zum Auto wieder zurück. Zum Glück immer bergab.
Ich denke, dieser Canyon wird von vielen verschmäht, weil eben auf den ersten Blick relativ uninteressant erscheint. Wer aber den richtigen Weg findet wird am Ende für seine Ausdauer belohnt. Wir sind etwa 12 KM gelaufen.
Hier ein paar Fotos vom Anfang des Trails: