From East to West

    • Bosley schrieb:

      Wenn man sparen will, dann einfach die Unterkunft in Richtung Hurricane oder auch St George legen
      :give_me_five:

      So machen wir das auch immer. In Washington (das ist genau an der Interstate Ausfahrt, noch vor Hurricane) gibt es saubere und preiswerte Unterkünfte.

      Die Bewertungen von eurer Baumunterkunft waren überwiegend schlecht, so dass ich die nie reserviert hätte :peace: .
      Liebe Grüße

      Ilona

      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)

    • Klangware schrieb:

      stefunny schrieb:

      Was war denn das bitte für eine Unterkunft? :-)
      Ich lasse einfach mal die Anzeige für sich sprechen :)
      airbnb.de/rooms/13156385

      Für uns war die Lage ausschlaggebend und daher war das schon ok. Nochmal muss aber wahrscheinlich nicht sein :)
      Danke für die Info, ja mal was anderes schaut aber alles eher ungepflegt und düster aus. Kann immer mal passieren, dass man Mist bucht. Mit der Zeit bekommt man aber ein Gefühl und wenn man auf die altbewährten Ketten Hotel zurückgreift wie Hampton Inn, Holiday Inn, oder mal ein La Quinta oder Comfort Inn macht man eigentlich nichts falsch, das geht in den USA ja gut.
      Von Airbnb halte ich ja eh nichts.
      amazing-usa.de (die neue Webseite)
      mymotherroad.de (Die Route 66)
      motivefactory.com (Bilder von Überall)
      super-hd.de (Das Videoportal)
    • 31.08. Zion - Observation Trail

      Wir stehen ziemlich früh auf, da wir von Orderville doch ein gutes Stück bis zum Parkeingang zu fahren haben. Das Frühstück ist schnell erledigt, es gibt Toast mit Erdnussbutter und Würstchen :)

      Bereits gestern hat man auf den Bildern vom Canyon Overlook ja Wolken erkennen können, die in Richtung Zion gezogen sind. Leider war auch heute morgen das Wetter nicht besser, auf dem Weg zum Osteingang begann es sogar zu regnen. Warm war es zwar, aber Regen muss nun wirklich nicht sein ;)

      Zum Glück wird es nach dem Tunnel besser und in Springdale scheint sogar wieder die Sonne, auch wenn es immer noch recht wolkig ist. Wir parken den Tiguan in der Watchman Residential Area und nehmen ab hier den Bus, der gut gefüllt ist. Wir finden aber trotzdem noch ein paar Plätzchen zum Sitzen. Es geht vorbei am Historic Museum und u.a. den Haltestellen für die Zion Lodge und The Grotto. Unser Ziel ist der Haltepunkt Weeping Rock. Wir steigen aus und das erste was Frau muss, ist…Toilette. Naja, auch gut, so sind die restlichen Wanderer schon ein gutes Stück im Trail und wir haben erstmal niemanden vor uns. Wir wollen heute den Observation Trail erwandern, laut Hinweisschild immerhin ein Round Trip von 12,9 km bei 655 Höhenmeter. Genug Wasser und kleine Snacks haben wir, also auf gehts.



      Die ersten 200-300 Meter geht es zunächst noch moderat ansteigend auf Schotter bis zur Kante des Canyons. Ab da wird es deutlich steiler und es geht über teilweise asphaltierte Wege stetig im Sick Zack nach oben. Der Weg liegt dank der Wolken und der frühen Zeit noch im Schatten, was den Aufstieg zumindest etwas einfacher macht.



      Nach 10-15 Minuten zweigt rechts der Trail zum Hidden Canyon ab, wir bleiben aber auf dem Hauptweg und erklimmen weiter Höhenmeter. Der Blick ins Tal entschädigt aber immer wieder.



      Bald haben wir das erste Stück aber geschafft und der Weg biegt in einen kleinen Canyon nach rechts ab. Es geht immer am rechten Rand des Canyons entlang, links ist da schon ein ordentlicher Abgrund, vor uns steht eine riesige Felswand. Von der anderen Seite des Canyons schauen uns ein paar Blacksheep neugierig zu.



      Danach geht es über die Echo Canyon Passage in den Echo Canyon. Hier ist es kurz mal sehr eng und dunkel, bevor es links von dem Wash hier auf dem Bild wieder aus diesem kleinen Canyon heraus geht.



      Ab jetzt befindet man sich nicht mehr im Haupttal der Zion NP, sondern in einem Seitental, in dem es zwar weniger dicht bewachsen ist, dafür die weißen und roten Felsen einfach super toll aussehen.



      Es geht weiterhin steil bergauf, auch wenn nicht mehr so oft mit Serpentinen. Erst sobald man sich wieder dem Rim nähert, wird es noch steiler und der Weg teilweise auch aufgrund loser Steine etwas anstrengender. Das Haupttal sieht man aber eine zeitlang nicht, quasi erst wieder, wenn man schon den Rim erklommen hat.



      Ab hier geht es relativ flach vorwärts, das Ziel sieht man leicht links am Horizont schon, trotzdem ist es bestimmt noch mindestens 1 Kilometer, eh man wirklich am Observation Point ist. Dort sitzen verstreut einige Leute, es geht aber sehr gesittet zu und jeder lässt dem anderen die Möglichkeit, ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. Wir sitzen bestimmt 45 Minuten nur an der Kante, essen eine Kleinigkeit, machen Fotos und genießen den Ausblick. Mit etwas Geduld erkennt man sogar kleine Ameisen auf Angels Landing :)



      Irgendwann können wir uns aber doch los reißen und treten den Rückweg an. Es ist kurz nach Mittag, mittlerweile scheint die Sonne wieder ordentlich und es ist ziemlich warm. Der Rückweg liegt daher auch fast ausschließlich in der Sonne und treibt uns den Schweiß aus den Poren. Es kommen uns auch jetzt immer wieder Wanderer entgegen, einige sind aber seltsam unvorbereitet. Manche sind schon in dem Seitental, haben aber weder Wasser noch Rucksack dabei. Andere kommen uns unten bei den Serpentinen entgegen, fragen wie weit es noch ist und haben ebenfalls kein Wasser dabei. Schon manchmal komisch, bei gefühlten 35 Grad in der Sonne dreht sich in meinem Kopf alles um was zu trinken :)

      Nach einiger Zeit kommen wir wieder im Tal an. Eigentlich hatten wir überlegt, noch die Emerald Pools anzuschauen, wir sind aber aufgrund der Länge und Steilheit des Trails letztlich doch ziemlich erschöpft und schwitzen vor allem ziemlich, daher sehnen wir uns nach einer Dusche. Wir fahren also mit dem Bus wieder zum Auto und die Stunde wieder zurück in die Unterkunft. Hier gibt es erstmal ein kühles Pils und eine erfrischende Dusche.

      Der Tag ist aber noch nicht ganz gelaufen, wir brauchen ja noch was zu Essen. Pizza wollen wir heute nicht, die Vermieter haben uns Oscar’s Café in Springdale empfohlen. Nun gut, dann eben nochmal ins Auto und los gehts. Wir finden direkt vor dem Restaurant einen Platz und bekommen auch direkt einen Tisch, obwohl es beste Abendessens-Zeit ist. Wir alle nehmen jeweils einen Burger und sind ziemlich zufrieden mit der Wahl: groß, frisch, lecker, bezahlbar. Noch im Hellen treten wir den Rückweg an, es geht ein letztes Mal durch den Tunnel und vorbei an Checkerboard Mesa. Auf der Strecke bleiben plötzlich alle Autos vor uns stehen und wir wundern uns erst. Dann sehen wir ach hei Ziegen, die am Straßenrand stehen. Haben wir heute aber schon gesehen, daher ab ins Hotel und ins Bett.
      Bilder
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    • 01.09. Bryce und Umgebung

      Heute steht ein weiteres Highlight unserer kleine Reise an: Bryce. Schon vornweg - wenn wir heute an diesen Urlaub zurück denke fallen uns Zion und Bryce zuerst ein. Diese spektakuläre Natur hat uns sehr gut gefallen.

      Wir starten früh und sind trotz einer guten Stunde Fahrzeit bereits um 9.30 am Sunset Point. Die Parkplätze waren noch nicht zu voll, später am Tag war es hier doch noch deutlich voller.

      Der Blick von oben in das Rund des Bryce Canyon ist wirklich überwältigend. Der Himmel ist blau und die roten Hoodoos heben sich einfach gigantisch vom Rest ab. Wir stehen am Sunset Point bestimmt erstmal 15 Minuten und genießen den Ausblick.



      Danach machen wir uns auf den ersten Teil der Wanderung, wir laufen den Navajo Loop und es geht zunächst über einige Switchbacks tiefer in den Canyon.



      Nach einem engeren Teil am Ende des steilen Stücks stehen plötzlich Bäume mitten im Canyon, da man sie von oben nicht sieht ist das unerwartet.



      Kurz darauf verlässt man den Teil des Canyons mit den Hoodoos und läuft nun mehr in der Mitte des Canyons. Links und rechts stehen Bäume und dahinter leuchten die roten Felsen. Es ist traumhaft und auch relativ ruhig, uns kommen wenig Leute entgegen.



      Nach kurzer Zeit treffen wir auf den Abzweig zum Queens Garden Trail und folgen nun diesem. Anfangs läuft man noch am Talgrund, bald nähert man sich aber wieder dem Rand des Canyon und es geht wieder vermehrt bergauf, wobei es meist moderat ist. Trotzdem kommen wir ordentlich ins Schwitzen, keine Wolke ist am Himmel und es ist wirklich warm.

      Langsam arbeitet man sich so aus dem Tal heraus, die Bäume werden wieder weniger und der rote Boden übernimmt das Bild. An einem kleinen Abzweig vom Hauptweg biegen wir kurz ab um ein Bild von der Queen zu machen - natürlich nicht von der Echten :D



      Das letzte Stück ist dann auch das Steilste, doch wir schaffen auch das und sind kurz kurz nach 11 Uhr am Sunrise Point. Ui, hier ist was los. Menschenmassen. Daher schnell weiter, wir haben heute noch mehr auf dem Zettel. Aber erstmal schnell die Toiletten im North Campground General Store nutzen.



      Danach laufen wir den Rim Trail weiter in Richtung Fairyland Point. Hier kommt uns wirklich niemand mehr entgegen. Es absolut ruhig und schön. Anhand des folgenden Bildes könnt ihr euch aber vorstellen, dass es hier manchmal nicht ganz so ruhig ist :)



      Der Blick in den Canyon und auf die Felsformationen ist immer wieder schön, wir saugen jedes kleine Teil auf. Irgendwann stellen wir aber fest, dass wir die Hitze unterschätzt haben und auch die Wanderung gestern im Zion noch in den Beinen steckt. Wir drehen daher kurz vor dem Fairyland Trail um und laufen den kompletten Weg zum Auto wieder zurück. Hier einige Fotos von diesem Teil:



      Es ist kurz nach Mittag, als wir dort wieder ankommen, zum Glück haben wir weiteres Wasser im Auto, wobei man sich hier auch etwas hätte kaufen können. Wir beschließen, in Richtung Tropic zu fahren und den kurzen Mossy Cave Trail zu gehen.

      Zunächst fahren wir aber an dem kleinen Parkplatz vorbei, übersehen. Also umdrehen und 2. Versuch. Wir finden ein Plätzchen und machen uns auf den Weg.

      Man folgt hier einem kleinen Flusslauf stromaufwärts, es geht über leichten Schotter und man überquert den kleinen Fluss auch zwei mal. Nach der 2. Querung sieht man schon einen sehenswerten Punkt des kleinen Trails: Einen Wasserfall.



      Wir folgen dem Trail, der bei uns nur bis zum Wasserfall begehbar war, ein weiteres Stück und biegen dann links ab, um zur namensgebenden Grotte zu gelangen. Der Weg endet direkt in der Grotte, leider haben wir kein Foto gemacht, es war aber angenehm kühl mal raus aus der Sonne zu kommen :)

      Anschließend gehen wir zurück zum Auto und wenden uns heimwärts, es ist kurz nach 14 Uhr. Wir fahren also wieder zurück zum Highway 89, durch den ebenfalls wunderschön aussehenden Red Canyon, biegen dann aber nicht links ab, weil wir hier ja bereits gefahren sind, sondern nach rechts in Richtung Panguitch. Wir müssen zudem tanken, dass passt ja.

      Anschließend fahren wir durch den Dixie National Forest nach Cedar City. Irgendwo bei Panguitch bin ich so müde, dass Marsl weiter fahren muss. Bis dahin bin ich alle Strecken gefahren, einfach weil fahren hier so viel Spaß macht und man deutlich entspannter ist als in Deutschland. Aber hier ging nicht mehr. Leider haben wir auch keine Bilder mehr gemacht, sondern sind relativ zügig über La Verkin und Springdale heim gefahren.

      Hier angekommen, haben wir noch einen Punkt offen: Die Bäckerei Forscher. Wir laufen zu Fuss die wenigen Meter bis dahin, draußen stehen schon sehr interessante Schilder :)



      Leider spricht keine der Kassiererinnen deutsch, wobei: Wenn sie es könnten, würden sie wohl den ganzen lieben langen Tag von uns Deutschen zugequatscht werden :) Zum Abschied gab es aber noch ein zaghaftes „Tschuss“, ich fand es witzig.

      In der Unterkunft angekommen, mache ich noch fix den Plan für morgen. Es soll nach Page gehen und zum Monument Valley, nur die verschiedenen Zeitzonen verwirren mich (auch heute noch). Das war auch ein Grund, warum wir für den Antelope Canyon nicht vorgebucht haben - ich hab die Verschiebung einfach nicht verstanden. Ein kurzes Nachfragen bei den Vermietern bringt Klarheit. Dann schnell mal geschaut, ob es morgen noch freie Plätze gibt: Pusteblume. Ein (1) einziger Platz früh um 11 ist noch frei. Da Emma von den Bildern schon so begeistert war, buchen wir diesen Platz erstmal. Mal sehen, was daraus wird. Morgen beginnt ja auch das Labor Day Weekend.
    • Neu

      02.09. Page & Umgebung

      Wir starten heute relativ früh. Durch die Zeitverschiebung in Richtung Page machen wir quasi im Fahren eine Stunde gut, fahren die Strecke aber auch direkt in einem Rutsch durch und halten nur zum Tanken kurz in Kanab. So richtig kann ich mich an dieses Stück auch nicht mehr erinnern, aber im Nachhinein muss ich festhalten: Hier müssen wir nochmal hin, viele interessante Punkte abseits der Straße.

      Kurz vor Page überqueren wir die Grenze zu Arizona und verlassen damit für diesen Urlaub Utah. In Page entscheiden wir uns zunächst, das Ticket für den Lower Antelope abzuholen und die Lage zu prüfen. Da es noch vor 9 Uhr ist und das Ticket für 11 gilt, wollen wir im Anschluss zunächst zum Horseshoe Bend, um anschließend wieder zum LAC zu fahren, damit Emma die Tour machen kann.

      Bei den Navajo angekommen parken wir auf dem schon ziemlich vollen Parkplatz in der prallen Sonne. Anschließend gehen wir zum Ticketschalter und zeigen die Reservierung vor. Die Kassiererin ist aufmerksam und stellt fest, dass wir zu 3. sind und nur ein Ticket abholen. Daraufhin meint sie, sie hätte für die 9.30 Tour noch 3 freie Plätze. Im Internet werden die Touren nicht restlos ausverkauft, es gibt vor Ort immer noch - zwar begrenzte - Plätze. Ideal ist die Zeit zwar nicht, aber so können wir wenigstens alle gehen und die Frau an der Kasse sagte auch, dass es in Richtung Mittag sehr wahrscheinlich schlimmer wird und wir mit bis zu 2h Wartezeit in der Sonne rechnen könnten. Wir stimmen daher zu, zahlen $99 (bei der Reservierung im Netz zahlt man noch nichts) und begeben uns dann direkt in den Wartebereich.

      Lange müssen wir nicht warten, unsere Gruppe ist erfreulicherweise nicht wirklich groß - mit uns 7 Personen. Wir haben einen weiblichen Guide (im folgenden Bild rechts zu sehen) und folgen ihr über einen kurzen Sandweg zum Einstieg in den Canyon. Die/Der (?) Guide erklärt auf dem Weg schon ein paar Besonderheiten und Verhaltensmaßnahmen.



      Wir kommen an den Einstieg, hier gibt es eine kleine Überdachung, damit die Wartenden nicht in der Sonne stehen müssen. Das reicht natürlich nur, wenn es noch einigermaßen leer ist. Später am Tag sehen wir den Einstieg nochmal von der Straße aus, nun stehen hier Massen mitten in der prallen Sonne. Verrückt.

      Wir müssen trotz der noch relativ wenigen Leute vor uns rund 20 Minuten warten, bis wir selbst in den Canyon absteigen dürfen. Ab hier darf man bis zum Boden des Canyons keine Fotos machen, zum einen als Selbstschutz den die Treppe ist ein wenig steil, zum anderen damit herabfliegende Gerätschaften nicht unten Stehende treffen.

      Auch wenn es von oben noch relativ leer aussah, im Canyon selbst ist es voll. Richtig voll. Der Canyon ist relativ schmal, an den meisten Stellen muss man hintereinander gehen, daher geht es nicht wirklich schnell vorwärts. Wir haben zudem eine Gruppe Russen vor uns, die wirklich alle 3 Meter stehen bleibt und Selfies macht. Nach dem 4. oder 5. Mal nervt das einfach nur noch und auch unser Guide macht mehr und mehr Druck. Die Russen lassen sich aber den gesamten Weg nicht stören und ziehen das durch, Idioten. Sorry, aber einfach nur rücksichtslos.

      Ich stelle nun ein paar Bilder von uns ein, sicher nicht so gut wie von einem Profi, aber es sind halt unser Bilder und wir sind zufrieden damit. Letztlich fängt die Kamera das auch irgendwie nicht so ein wie das Auge, daher haben wir auch nicht die ganze Zeit fotografiert sondern sind auch staunend durch den Canyon gelaufen.



      Hier ist auch mein Profilbild entstanden :)


      Der Ausstieg aus dem Canyon ist dann nochmal spannend. Erst geht es eine Treppe hinauf und dann „zwängt“ man sich ins Freie. Oben auf dem Foto mit unserem Guide sieht man den „Ausgang“, es sieht aber schlimmer aus als es ist.

      Anschließend gönnen wir uns erstmal ein Kratzeis, ich hatte übrigens Geschmack „Rootbeer“, ich liebe es ;)

      Wir fahren weiter zum Horsehoe Bend. Mann ist hier viel los. Und warm ist es wieder, wir haben deutlich über 30 Grad und es ist erst 11 Uhr morgens. Wir parken nach 3 Runden Suche und laufen dann den kurzen Weg zum Aussichtspunkt. Es geht erstmal ein wenig bergauf, nicht steil, aber durch den Sand und die Sonne schon schweißtreibend. Steht man auf dem Hügel, sieht man in der Ferne einen Einschnitt im Boden, auf welchen die Menschen vor einem hinzulaufen. Zoomt gern mal in das folgende Bild an die Kante - dort stehen Massen :)



      Der Blick am Horseshoe Bend selbst ist atemberaubend, die steile Kante, das Grünblau des Colorado, das Rot der Felsen. Wahnsinn. Wir wechseln 2-3 mal die Position, um andere Blickwinkel zu haben und gehen dann wieder zum Auto zurück. Es kommen immer mehr Leute zusammen, Wahnsinn wie überlaufen das hier eigentlich ist.



      Es geht jetzt erstmal zurück nach Page, wir wollen etwas essen und testen Jack in the Box. Nun ja, nix Besonderes, aber essbar. Danach passieren wir wieder die beiden Antelope Canyons und folgen dem Highway 98 weiter in Richtung Monument Valley.

      Die Strecke zieht sich ziemlich und besonders abwechslungsreich ist das Stück auch nicht. Es sieht so gar nicht nach Monument Valley aus. In Kayenta biegt man links auf den Highway 163 ab und fährt dann dort weiter Richtung Grenze zwischen Arizona und Utah. Allmählich bewegt man sich mehr in einer offenen Ebene, aus der einzelne Felsen emporragen. Kurz vor der Grenze zu Utah biegt man rechts ab und fährt nun nahezu direkt auf die bekannten Felsen, genannt Buttes zu. Traumhaft. Wir zahlen $20 Eintritt, da der Park von den Navajo verwaltet wird und nicht im Annual Pass enthalten ist und fahren zum Visitor Center.

      Dort schauen wir uns kurz um und starten anschließend in den Park. Man kann hier entweder an einer geführten Tour teilnehmen oder den Loop selbst fahren, wir machen das 2. Die Strecke ist auch größtenteils gut fahrbar, am Anfang gibt es mal 1-2 Stellen die nicht so angenehm sind und in Richtung Artist’s Point gibt es etwas mehr Sand, hier muss man ein wenig aufpassen.



      Ansonsten ist die Runde gut zu fahren und besonders der Blick vom Artist’s Point hat uns sehr gut gefallen. Man schaut hier quasi von hinten auf die bekannten 3 Buttes, sieht aber noch einige weitere. Außerdem ist der Fernblick einfach genial, diesen Anblick hab ich definitiv für immer im Kopf eingespeichert.



      Wir verlassen den Park anschließend recht schnell, denn wir haben noch ein gutes Stück Fahrt vor uns. Wir übernachten im Quality Inn Navajo Nation in Tuba City, bis dahin sind es noch ein paar Kilometer, die sich auch wie Gummi ziehen. Die Landschaft wandelt sich auf diesem Abschnitt nicht so stark, daher ist es beim Fahren ein bisschen einschläfernd. Wir kommen aber noch im Hellen an und checken in das geräumige Zimmer ein.

      Zum Abendessen geht es zu Pizza Edge, wirklich viel Auswahl gibt es sonst hier nicht, die Bewertungen passen aber. Und stimmen auch, die Pizzen sind groß und ordentlich belegt und nicht wirklich teuer.

      Anschließend gehts wieder ins Hotel und da wir einigermaßen müde sind auch bald ins Bett.
    • Neu

      Fun Fact zum Lower Antelope Canyon:

      Unser Guide hatte Bilder auf dem Handy, die etwa 2 Monate alt waren. Diese zeigten einige weitere Guides badend im Canyon. Es hatte damals so stark geregnet, dass der Canyon rund 1,5 Meter hoch mit Wasser gefüllt war. Die Spuren hat man teilweise noch an den Wänden gesehen. Wahnsinn, konnten wir uns bei der herrschenden Hitze gar nicht vorstellen. Im Canyon selbst war es staubtrocken.