Objektiv für Sony Alpha Slt-a58

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    • hatchcanyon schrieb:

      Just my five Cents:

      Ein 200 mm-Objektiv ist für eine Kamera mit APS-C - Sensor nicht so toll, noch länger wirds noch schlimmer. Warum? Weil man einen Crop-Faktor von 1,5 einrechnen muss. Somit ist das 200er eigentlich ein 300er und damit sind Aufnahmen ohne Stativ eher ein Glücksfall, es sei denn man hat extrem kurze Belichtungszeiten (1/500 oder besser).

      Kann man natürlich mittels hoher ISO-Einstellungen hinbekommen, dann kauft man sich aber deutliches Rauschen ein. Auch das ist noch beherrschbar, wenn man ein gutes Bildbearbeitungsprogramm hat und in RAW arbeitet.

      Gruss
      Rolf
      ...was du als Nachteil ansiehst empfinde ich als Vorteil! So werden also aus 200 - 300mm....
      Und bei sonnigem Wetter ist eine 1/500 auch kein Problem... und ich kann dann aus dem Foto mit dem "300'er" auch noch einen Ausschnitt wählen. Zum Beispiel im Foto "Let'er Buck!".
      Mir macht es allerdings auch nichts zwei, drei Objektive dabei zu haben und diese dann auch unterwegs zu wechseln :foto:
    • Und jetzt kommt Mal ein ganz anderes Argument: wenn ich mit dem Tele fotografiere und nicht gerade auf Safari bin, dann sollte ich auch ein Stativ verwenden wenn ich wirklich scharfe Bilder will.

      Mir persönlich ist der Weitwinkel wichtig und ich habe keine Lust immer ein Stativ rumzuschleppen (nur Gorillapod hab ich immer dabei) und nehme den Qualitätsverlust in Kauf.
    • Das ist ja gerade das Schwierige bei Objektivempfehlungen, weil jeder andere Präferenzen hat. Finde ich aber auch gut. Denn die farbenfrohen Bilder aus den Berichten, Bildern des Tages etc. will ich hier nicht missen. Und das hier alle mit der Kamera umgehen können sieht man ja.
      Ich wollte auch früher bis zu einem bestimmten Brennweitenbereich alles abgedeckt haben. Aber auf Objektivwechsel im verstaubten Auto oder Zelt hatte ich keine Lust mehr. Sensorflecken finde ich furchtbar und ich möchte am Ende nicht jedes Bild nachbearbeiten. Mit der D80 habe ich super gerne fotografiert. Glaube das Kit-Objektiv ging bis 200mm (Von der D70 war das oben mal erwähnte kleinere Objektiv), und das ist mir echt viel zu schwer. (Wer schon mal eine Trecking-Tour im GC gemacht hat weiß, dass man da im Sommer auf jedes Gramm achtet.
      Die jetzige Fuji Systemkamera ist da selbst mit den einfachsten Einstellungen um Welten besser. Habe noch keine Kamera erlebt, die out of the box so scharfe und farbgetreue Bilder macht. Einschränkung: das Kit Objektiv geht "nur" bis 55mm. Da wäre was mit ca. 80mm manchmal schon vorteilhafter. Aber da über 90% Landschafsbilder sind, nehme ich das (noch) so hin. Wie gesagt: lieber keine bis wenig Sensorflecken und sehr leicht unterwegs.
      Etwas Off-Topic:
      Obwohl ich das Fotografieren bei den jetzigen Urlauben auch eher als nebensächlich betrachte. Früher war das ja anders, was ich da alles für gewisse Fotos gemacht habe....Habe mich mal auf 3 Meter Entfernung direkt flach auf den Boden gelegt um eine Klapperschlange zu fotografieren. Für mich war der Sicherheitsabtand damals völlig ok. Dann habe ich aber gelesen, dass die wohl bis zu dem 1,5fachen ihrer Körperlänge nach vorne schnellen können.....naja, jeder ist ja in gewissen Situationen etwas sehr ehrgeizig. @Sarah: Du ja auch, was ich so von Angels Landing gelesen habe. Wer es noch nicht gelesen hat unbedingt Ihren Bereicht lesen. Kurzform: stark erkältet hoch auf Angels Landing (im Dunkeln), direkt danach zum Observation Point und dann noch den Watchman Trail. Wow!
      Micha
      Highlights des Südwestens: canyon-trails.de
    • Micha schrieb:

      Wie gesagt: lieber keine bis wenig Sensorflecken und sehr leicht unterwegs.
      100% ACK!

      Zu schweres Equipment?

      Sagen wir so, ein gewisses Gewicht darf die Kamera schon haben, weil das das Zittern und Vibrieren mindert, aber mit ca. 1,9 kg wie ich es an meinem letzten analogen Body hatte - eine Minolta Dynax 9 mit Stahlgehäuse, zusätzlichem Handgriff und grossem Objektiv - das muss es dann doch nicht mehr sein. (Mit Blitz waren das dann deutlich über 2,3 kg.)

      Wichtig ist mir in jedem Fall das Vermeiden von Dreck im Gehäuse, also wenns irgend geht kein Objektivwechsel. Grosse Ausnahme: bei extrem schlechten Lichtverhältnissen mache ich ggf. ein 50mm mit 1,4er Lichtstärke drauf und für Technikaufnahmen benutze ich gelegentlich ein 50er Makro mit Lichtstärke 2,8. In letzterer Situation ist die Gefahr von Sensorflecken gering. Ansonsten habe ich anfangs mehr als genug davon wegretuschiert, das will man nicht mehr haben!

      Aktuell habe ich auf meiner alten Sony Alpha 700 ein 16-105 mit 3,5-5,6, meine Frau auf ihrer Nikon ein 18-105.

      Und ganz offen, in der Landschaft kommt mehr als 70 mm so gut wie nicht vor.

      Gruss
      Rolf

      Micha schrieb:

      Wie gesagt: lieber keine bis wenig Sensorflecken und sehr leicht unterwegs.
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Hi,
      ich nutze - genau wie dieser Blogger - ein 16-85 auf meiner D90. Für extreme Landschaftsaufnahmen darf es dann auch ein 10-24 UWW sein. Soll heißen: ich würde auch das 16-80 für die Sony empfehlen. Letztes Jahr hatte ich ein 55-200 zusätzlich dabei; es ist aber so gut wie gar nicht zum Einsatz gekommeN.
      Und vielleicht noch ein Tipp: auch in Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen macht ein ordentlicher Polfilter immer noch Sinn!
      VG, Burkhard.
      Erste "Berührung" 1986, danach etliche Male in den 90ern und seit 2015 wieder regelmäßig.
      Reisebericht 2015
      Reisebericht 2016
      Reisebericht 2017
    • burki schrieb:

      Und vielleicht noch ein Tipp: auch in Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen macht ein ordentlicher Polfilter immer noch Sinn!
      Zum Entspiegeln völlig korrekt, für gesättigtere Farben eher weniger, weil der Polfilter bei grösseren Bildwinkeln (WW) deutliche Farbverläufe produziert - starke Filterwirkung 90° vom Lichteinfall weg, schlechte Wirkung in Richtung Sonne und genau gegen die Sonne.

      Das ist bei recht weitwinkligen Aufnahmen sehr störend, auch wenn man es bei genügend Datenspielraum mit entsprechenden Entwicklungsfiltern rausrechnen und somit korrigieren kann. Einfacher ist es aber, gleich auf den Filter zu verzichten, weil er auch noch Helligkeit kostet.

      Generell sollte man für solche Korrekturen aber RAW-Bilddaten haben. JPG ist meist/oft unzureichend.

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Wir haben uns jetzt auf das SAL16-80 eingeschossen. Erfüllt unsere Erwartungen ziemlich genau, letztlich gibt es noch den erwähnten Drop-Faktor und die Carl-Zeiss Technik überzeugt auch. Wahrscheinlich wird es aber ein gebrauchtes Objektiv werden, ein bisschen Zeit bis Ende Mai ist ja noch, um entspannt zu beobachten, was der Markt so her gibt :)

      Bilder seht ihr dann beim Reisebericht ab Mitte Juni ;)
    • Klangware schrieb:

      Wir haben uns jetzt auf das SAL16-80 eingeschossen.
      Ich habe dieses Objektiv auch schon mal besessen und an einer Sony Alpha 65 genutzt und war mit dem Sony 1680 Z absolut zufrieden. Bisher habe ich mir diese Objektive immer gebraucht zugelegt und bin damit immer gut gefahren. Ich würde mir aber immer eine Rechnungskopie geben lassen, um auf der sicheren Seite zu sein.

      Ich selber fotografiere derzeit mit einer Sony a6000 und nutze ein Sony 1670 Z; ein Zeiss Touit 12mm 2,8; ein Sigma Makro 30m 3,5 und habe mir für eventuelle Tieraufnahmen auf unserer Reise ein Tamron 18200 mit Bildstabilisator als alternatives Immerdrauf zugelegt.


      VG
      Dada
      VG
      DaDa
    • Ich weiß nicht ob ich aktuell lachen oder weinen soll: Der Autofokus des Objektives hat sich zu Ostern verabschiedet (wir sind uns nicht sicher, ob das nicht schon die ganze Zeit so war, haben aber vorher Bilder gemacht, die fokussiert sind). Heute hab ich den Kostenvoranschlag bekommen: wirtschaftlicher Totalschaden, Reparatur 800€. :(
      Das war in jedem Fall ein ordentliches Lehrgeld, was wir gezahlt haben.
    • Klangware schrieb:

      Das war in jedem Fall ein ordentliches Lehrgeld, was wir gezahlt haben.
      Mein Mitgefühl! :weinen:

      Die Enttäuschung kann ich gut nachempfinden. Meine Frau hatte vor ein paar Jahren eine Alpha 77. Die war ab Werk so miserabel, dass wir ein Gericht bemühen mussten um unseren Rückabwicklungswunsch des Kaufs durchzusetzen. Haben wir zum Glück mit dieser Hilfe hinbekommen. (Jetzt nutzt sie eine Nikon)

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Klangware schrieb:

      Ich weiß nicht ob ich aktuell lachen oder weinen soll: Der Autofokus des Objektives hat sich zu Ostern verabschiedet (wir sind uns nicht sicher, ob das nicht schon die ganze Zeit so war, haben aber vorher Bilder gemacht, die fokussiert sind). Heute hab ich den Kostenvoranschlag bekommen: wirtschaftlicher Totalschaden, Reparatur 800€. :(
      Das war in jedem Fall ein ordentliches Lehrgeld, was wir gezahlt haben.
      Oh nein! :traenen:
      Garantie war schon abgelaufen?
      Ich bin aktuell auch hin und hergerissen ob ich mir mein Wunschobjektiv gebraucht oder neu kaufen soll... aber genau das was Dir jetzt passiert ist sind so die negativen Gedanken die mich noch abhalten. Ist ja auch nicht wenig Geld das man in die Hand nimmt.
    • Klangware schrieb:

      wirtschaftlicher Totalschaden
      Das ist bitter!

      Versuche doch dieses Objektiv als Ersatzteil mit dem Vermerk defekt über "iebey" zu verkaufen, um dich dann aus dem Erlös mit einer guten Flasche Woodford Reserve Bourbon zu trösten.

      Demo schrieb:

      Ich bin aktuell auch hin und hergerissen ob ich mir mein Wunschobjektiv gebraucht oder neu kaufen soll... aber genau das was Dir jetzt passiert ist sind so die negativen Gedanken die mich noch abhalten. Ist ja auch nicht wenig Geld das man in die Hand nimmt.
      Ich habe bisher meine gesamte Kameraausrüstung gebraucht gekauft und keine Probleme damit gehabt. Allerdings achte ich immer darauf, dass ich zumindest eine Rechnungskopie erhalte und dann mindestens noch 6-9 Monate Restgarantie vorhanden sind.
      VG
      DaDa
    • Klangware schrieb:

      Glück im Unglück würde ich sagen. Der Verkäufer war super kulant und hat uns den Betrag inkl. Kosten für den Kostenvoranschlag zurückerstattet. Hätte ich fast nicht damit gerechnet, Hut ab :)

      Aber ich lass erstmal die Finger von gebrauchten Sachen :)
      Oh, dass ist aber glaub ne riesen Ausnahme... viele andere hätte Dich mit Deinem Problem vermutlich alleine gelassen. Super, freut mich auf jeden Fall für Dich! :super: