Twenty-two years ago...

    • Bernd schrieb:

      ...Ihr seid ja auch draußen im Gelände nur in Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Bei dem ganzen rumgewackel kann'ste doch auch keine Bilder machen
      Wenn das mal kein Irrtum ist! :pfeiff:

      Schrittgeschwindigkeir? Eher selten, dort wo es halt sein muss. :cup:

      Ausm Fahrzeug photographieren. Genauso selten, verfärbte Photos wegen der Scheiben! :aerger:

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Neu

      Zum Thema digitale Bilder:

      Es ist doch super, dass man nach oben praktisch kein Limit hat. Ich schreibe die Reiseberichte und schaue die auch gerne immer wieder mal an. Oft geht es mir dann aber so, dass ich gerade von manchen orten keine Bilder habe und es nachher etwas bereue. Andererseits wird das schon auch einen Grund gehabt haben, dass ich damals kein foto gemacht habe.

      Datensicherheit geht eigentlich recht einfach: Sichern auf mehreren Medien und optimalerweise zusätzlich in der Cloud. Bei Amazon sind Bilder im Speicherplatz nicht begrenzt wenn man Prime hat. Wenn dann doch mal alle lokalen Medien wegfallen hat man immer noch online eine Sicherheitskopie. Mache ich bei allen Bildern und fahre so sehr gut.

      Die Zahl der Bilder an sich wird auch immer noch wachsen. Gerade privat mache ich viel mehr Fotos durch die sehr guten Kameras in den Handys. Das sind dann aber eben mehr Schnappschüsse (über die man sich nach 5 Jahren meistens fast mehr freut)
    • Neu

      ...Ich habe doch auch kein Problem mit digitalen Bildern - ganz im Gegenteil!
      Und es ist auch bei uns in der Familie und im Freundeskreis so, dass viel mehr fotografiert wird, nur bekomme ich davon meist nur meine eigenen zu Gesicht und auch meine enden zu 80% auf der "Festplatte"... Der Rest endet ausbelichtet bzw gedruckt im Fotoalbum und nur diese kleine Auswahl wird dann auch angekuckt...
      und dann landen noch ein paar wenige Bilder hier im Forum...
    • Neu

      Bernd schrieb:

      Es ist schon erstaunlich wie wenig Fotos ich damals auf den Weg vom Monument Valley bis Moab gemacht habe - ganze 36!
      In der heutigen digitalen Welt kämmen auf der selben Strecke sicher zehn bis hundert mal so viele zusammen...
      Ja, so war das damals. Da hat man vor der Reise so einen 10er oder 20er Pack Diafilme gekauft. Abgezogen habe ich mir davon selten etwas. Nun stehen Sie alle im Schrank. Aber es war schon eine tolle Sache. Leinwand aufbauen, Diaprojektor, wenn sich dann die Dias verhakt haben. Gehörte einfach dazu. Ich habe ja sogar alle Dias immer selbst gerahmt, weil mir der Service zu teuer war - da war ich Tage mit beschäftigt. Ach was waren das noch für Zeiten, schön.
      Klar hat die Digitaltechnik das alles abgelöst - aber das ist auch ok. Trotzdem habe ich mir früher öfters mal den Projektor aufgestellt. Die unzähligen Bilder auf den Festplatten schaue ich mir eigentlich nicht mehr an. Und die Fotobücher eigentlich auch kaum noch.
      Beides sind jedenfalls Zeiten, die ich nicht missen möchte. Ich suche ja noch eine Möglichkeit die alten Dias zu digitalisieren - aber dazu fehlt mir selbst die Zeit.

      Bernd und ich finde diese "alten aber trotzdem schönen Bilder machen Deinen Bericht auch zu echt etwas Besonderem - bisher einzigartig hier im Forum. Kommt mir fast vor wie meine eigene Reise 1993. Auch wenn ich selten etwas kommentiere nach der OP - ich lese mit Begeisterung mit. Hast Du eigentlich noch das genaue Datum vom Monument Valley????
      Micha
      Highlights des Südwestens: canyon-trails.de
    • Neu

      Tag 9 Hoodoowelt

      Nachdem gestrigen Wintereinbruch hatten wir für die Nacht Schlimmstes befürchtet, zum Glück kam es aber anders. Schon der Abend auf einem der schönsten Campgrounds unserer Reise war angenehm, ja richtig frühsommerlich warm. Wir haben lecker Fleisch gebrutzelt und dazu gab es gegrilltes Gemüse und "Hopfenblütentee", zwar nicht nach dem deutschen Reihnheitsgebot aber sehr süffig...
      Die Nacht war auch recht mild und vorallem trocken und obwohl es früh immer noch bewölkt ist frühstücken wir an unserem Campingtisch, es gibt ausnahmsweise Instant Kaffee und dazu Zitronen Kuchen... während wir den Kaffee schlürfen bekommen wir Besuch von einer mittelgroßen Kaninchen Familie, die kommen hier bestimmt öfters vorbei gehoppelt - wo sonst gibt es hier so frisches grünes Gras?
      Kaum haben wir den Zeltplatz verlassen ist auch schon Schluss mit gepflegtem Grün und wir befinden uns wieder inmitten von einer kargen steinig, felsigen Landschaft. Ab und zu gibt es Nadelbäume und bis auf ein paar kleine Orte ist es hier menschenleer und auch mit Tankstellen und Supermärkten ist es hier nicht weit her... gegen Mittag kommen wir am Bryce Canyon an schon vor der Einfahrt stehen Schilder die auf Straßensperrungen hinweisen. Wir sind uns nicht sicher inwieweit das uns betreffen wird und fahren erst mal in den Park. Schon beim ersten Stop merken wir das es hier trotz Sonnenschein recht kalt ist vereinzelt liegt auch Schnee. Bei unserem nächsten Halt ziehen wir uns wärmer an und wagen einen kleinen Spaziergang hinein in die tolle Hoodoowelt... wow ist das hier schön und bis auf den steilen Anstieg am Ende der Runde auch richtig entspannend. Oben angekommen hat gerade ein Bus seine Passagiere ausgekippt und während wir die Aussicht genießen und von oben noch einmal über unseren Weg philosophieren sprechen uns doch glatt zwei älter Damen aus der Gruppe an. Sie haben mitbekommen, dass wir aus Deutschland sind und wollen alles mögliche wissen. Sie sind echt erstaunt, ja sogar beeindruckt das wir einfach so mit Zelt und ohne vorgebucht zu haben durch die Lande ziehen... wir erfahren im Gegenzug, dass wir uns auf wärmere Temperaturen in Las Vegas freuen können. Dann werden die Reisenden auch schon wieder zum Bus gerufen und schon sind wir wieder ganz allein... auch wenn das Zelten manchmal ganz schön anstrengend sein kann sind wir froh nicht auf den Bus abgewiesen zu sein. Wir fahren noch zum nächsten Viewpoint... ab da ist dann auch die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt, dafür waren also erst die Schilder.
      Gleich nach dem Parkausgang tanken wir das Auto auf (der Tank ist zwar noch halb voll, aber wer weiß schon wann es hier die nächste Zapfsäule gibt) Gegen den einsetzenden Hunger besorgen wir uns noch einen Kaffee , Muffins und je einen großen Hot Dog mit allem drum und dran... den Hot Dog verputzen wir gleich in der Tanke - diese selbst gebauten Hot Dogs waren für uns damals eine ganz neue Erfahrung und immer wieder lecker.
      Pünktlich zum besten Nachmittagslicht kommen wir im Zion NP an... irgendwie hatte ich gerade von diesem Park überhaupt keine Vorstellung umso überwältigender ist schon allein die Fahrt durch die imposante Felslandschaft. Wir melden uns am Campground an und finden noch ein wirklich schönes Fleckchen für uns... ich weiß gar nicht mehr was wir uns zu essen gemacht haben nur das wir noch Besuch von ein paar Rehen hatten.
      Bilder
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