Twenty-two years ago...

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    • Tag 5 Tiefe Schlucht

      Die Nacht war empfindlich kalt und Mike ist dadurch nicht grad gut gelaunt... aber da wir hier ja am Grand Canyon sind bleibt keine Zeit zum rum grummeln. Schließlich wollen wir auch den Sonnenaufgang live erleben...also alle Habseligkeiten, zumindest die "wertvollen"ins Auto geschmissen, noch schnell am Klo gehalten und dann aber ab zum "Rim".
      So früh am Morgen ist hier erstaunlich wenig los und so kann Mike noch gemütlich eine rauchen... Als sich der Nebel verzieht beginnt auch schon das Schauspiel, es ist faszinierend wie die Sonnenstrahlen immer tiefer in die Schlucht vordringen und so alles in einem warmen Licht ausleuchten. Wirklich warm ist uns allerdings noch nicht und so laufen wir von einem zum anderen Ausichtspunkt, langsam macht sich auch die wärmende Wirkung der Sonne bemerkbar... und auch die Zeit ist schon wieder (typisch Urlaub) weiter vorangeschritten als gedacht. Wir haben heut noch keinen Happen gegessen und so wird es höchste Zeit für ein Frühstück! In einem Laden holen wir uns Kaffee und Muffins und dazu kombinieren wir die Reste aus Kofferraum und Kühlbox.
      Danach hängen wir noch am Zelt ab und planen mehr oder weniger den restlichen Tagesablauf... wir oder besser gesagt ich will noch gern ein paar Schritte in den Canyon hinein laufen und es kostet mich eine Menge an Überredung um Mike davon zu überzeugen doch mit zu kommen... ich weiß auch nicht mehr an welchen Trail wir uns versucht haben, allzu weit sind wir dann auch nicht gekommen. Auf jeden Fall wollte ich wenigstens einmal den Colorado sehen und wenn ich schon nicht daraus trinken kann will ich ihn wenigsten von oben sehen... mit dieser Idee kann sich auch Mike anfreunden und so fahren wir alle möglichen Aussichtspunkte an... und ja wir haben auch den Fluss gesehen. Soviel Erfolg macht auch wieder Hunger, nur gut das wir noch eine Pakung Steaks im Eiswasser schwimmen haben... den heutigen Sonnenuntergang verbringen wir bei gegrillten Fleisch und Bier... dann noch schnell unter die Dusche umd ab ins "Bettchen", natürlich ohne Kissen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd ()

    • Tag 6 Wild West

      Auch in dieser Nacht war es recht frisch aber langsam gewöhnen wir uns daran. Wir haben etwas länger geschlafen danach bauen wir das Zelt ab und packen es mit all unseren Rödel ins Auto. Frühstück gibt es heute zur Feier des Tages im Village und im Anschluss daran schlendern wir noch etwas durch die Läden, wo ich mir ein T Shirt und Postkarten kaufe... bezahlt wird das ganze mit einem Traveller Check (davon hatten wir uns damals eine ganze Menge besorgt... allerdings stellten wir schnell fest, dass das bezahlen mit Kreditkarte wesentlich unkomplizierter ist als angenommen... ich habe auf allen folgenden Reisen auf die Checks verzichtet).
      Auf der Fahrt aus dem Park halten wir noch an ein paar Viewpoints und dann heißt es auch schon Goodbye Grand Canyon. Unser nächster Stopp ist ein Supermarkt im Örtchen Page, hier sind wir von der riesigen Salattheke begeistert und schlagen auch gleich richtig zu... wir kaufen natürlich auch noch das ganze ungesunde Zeug damit wir keinen Hunger leiden müssen.
      Ansonsten ist hier nicht viel los, von den ganzen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem Horseshoe Bend oder Antelope Canyon haben wir keine Ahnung und fahren weiter zum Monument Valley. Schon von weitem sehen wir die Butten und sind begeistert... wenig später treffen wir am Campground ein und bekommen eine der letzten Plätze. Wir bauen unser Zelt auf und können es kaum glauben vor so einer Kulisse zu campen... irgendwie wird es von Tag zu Tag besser. Danach fahren wir natürlich noch auf ein paar staubigen Pisten mitten durch die Western Landschaft... am Anfang müssen wir höllischst aufpassen um nicht einen Hund zu überfahren, welcher sich mit uns ein Rennen liefern will und zu allem Überfluss auch noch die Seite ein paar mal wechselt. Wir lassen ihn natürlich gewinnen und sind nun fast allein auf weiter Flur. An besonders schönen Ecken halten wir umd machen Fotos...
      Den Sonnenuntergang betrachten wir dann später vom Zelt aus bei einem lecker Bierchen und riesigen Rindersteak... wir haben so einen Knast, das wir noch auf dem Rost immer wieder ein Stückchen vom Fleisch abschneiden.
      Wir sitzen dann noch eine ganze Weile rum genießen den wahnsinns Sternenhimmel und freuen uns des Lebens.

      PS, hab mir in Page ein Kissen zugelegt
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    • Bernd schrieb:

      wenig später treffen wir am Campground ein und bekommen eine der letzten Plätze. Wir bauen unser Zelt auf und können es kaum glauben vor so einer Kulisse zu campen...
      Tja und auf dem Campground steht jetzt das Hotel. Waren das noch Zeiten, als sich alle Camper zum Sonnenaufgang versammelten. Jetzt schauen die Hotelgäste vom Balkon.

      Bernd schrieb:

      am Anfang müssen wir höllischst aufpassen um nicht einen Hund zu überfahren, welcher sich mit uns ein Rennen liefern will und zu allem Überfluss auch noch die Seite ein paar mal wechselt.
      Als wir dort campten, wich uns ein Hund nicht von der Seite, bis er ein Stück vom Grillfleisch bekam.
      Liebe Grüße

      Ilona

      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)

    • Tag 7 Nächster Halt Moab

      Heut starten wir recht spät in den Tag... nix mit Sonnenaufgang ich kann auch nicht mehr genau sagen ob das Wetter dafür getaugt hätte? Naja und ich hatte ja auch extra für das Monument Valley meinen Illford XP eingelegt, den wollt ich doch nicht mit so sentimentalen Zeugs vergeuden...
      Weiter ging es auf der 163 Richtung Mexican Hat, die Monoliten verschwinden nun langsam im Rückspiegel, links und rechts der Straße gibt es hier nur Ödnes... Wir zuckeln also so durch diese trockene und menschenleere Gegend und freuen uns über jeden Felsen am Wegesrand... die sehen aus wie Elefantenfüße ohne Elefanten und einer wie ein Mexikaner mit Hut...
      Ein Wegweiser lässt uns dann auf einen schmalen Pfad abbiegen, welcher an einem kleinen Parkplatz mit zerschossenen Mülltonnen endet. Wir steigen aus und ein paar Schritte vor uns windet sich der San Juan River tief eingeschnitten im felsigen Gestein... was für eine Aussicht!
      Ab jetzt ist die Fahrt auch nicht mehr ganz so trist... wir nähern uns einer steilen und verdammt hohen Felswand. Die Straße führt direkt auf dieses unüberwindbare Hindernis zu... hoffentlich ist das keine Sackgasse! Kurz vor der Felswand endet der Asphalt und wir sind uns nicht sicher ob und wie es ab hier weiter geht? Auf jeden Fall windet sich die Schotterpiste den Berg hoch und es kommt uns auch ein Auto entgegen... Als dann auch noch eins in unsere Richtung unterwegs ist folgen wir dem in sicherer Entfernung. Der Weg schlängelt sich doch tatsächlich diese Abbruchkante hoch. Oben angekommen machen wir Pause, tief unter uns erkennt man gut die Straße auf der wir gerade noch gefahren sind und in der Ferne erkennt man sogar das Monument Valley... völlig unvorbereitet und durch puren Zufall sind wir gerade den "Moki Dugway" gefahren.
      Als nächstes geht's zum Nat. Bridges National Park, da Mike wieder keine Lust hat ein paar Schritte zu Fuß zu gehen entgeht ihm natürlich das Beste! Ein gar nicht langer Weg führt mich hinunter in einen kleinen Canyon... erst hier unten bekommt man überhaupt einen Eindruck von der Größe dieser Brücke... umd wenn ich schon mal da bin gehe ich natürlich auch unter der Bridge hindurch... Auf dem Rückweg brummt es recht unheimlich direkt neben mir in einem Gebüsch... ich allein in der Wildnis bekomme so gleich Schiss... zum Glück ist der Verursacher ein winzig kleiner Kolibri...
      Nach der schönen kleinen Runde fahren wir direkt nach Moab und mieten uns zur Abwechslung in einem kleinen Motel ein... schnell das Zimmer in Beschlag genommen und dann aber schnell was essen... wir finden einen Kiosk und lassen uns je einen Burger brutzeln... diese nehmen wir uns mit aufs Zimmer so können wir auch noch ein lecker Bierchen dazu gluckern(oder auch zwei).
      Danach geht es endlich mal wieder unter die Dusche.
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    • Bernd schrieb:

      Es ist schon erstaunlich wie wenig Fotos ich damals auf den Weg vom Monument Valley bis Moab gemacht habe - ganze 36!
      Da kostete nicht nur jedes Bild, sondern auch der Film richtig Geld. Man hat sich jedes Bild vorher genau überlegt ;) :lol: .

      Gut, dass sich die Zeiten geändert haben.
      Liebe Grüße

      Ilona

      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)

    • Ilona schrieb:

      Bernd schrieb:

      Es ist schon erstaunlich wie wenig Fotos ich damals auf den Weg vom Monument Valley bis Moab gemacht habe - ganze 36!
      Da kostete nicht nur jedes Bild, sondern auch der Film richtig Geld. Man hat sich jedes Bild vorher genau überlegt ;) :lol: .
      Gut, dass sich die Zeiten geändert haben.

      ...aber was wird aus all den unzähligen Bildern, füllen und verstopfen sie nur unsere Festplatte?
      Für mich persönlich ist der Urlaub erst komplett, wenn ich auch ein Fotoalbum bzw. ~buch davon in den Händen halte... da kann die schiere Masse an Bildern auch schnell zum Fluch werden.
      Trotzdem mag ich die Vorzüge der digitalen Technik nicht mehr missen!
    • Bernd schrieb:

      ...aber was wird aus all den unzähligen Bildern, füllen und verstopfen sie nur unsere Festplatte?
      Naja, Ansichtssache! :teeth:

      Aktuell habe ich ca. 43.000 Bilddateien auf der Festplatte. Das belegt noch nicht ein Terabyte. Wenn man aktuell den gesamten Festplatten platz, der für Bilddateien verfügbar ist, zusammenzählt, dann könnte ich ca. 200.000 Dateien speichern. Also so schnell verstopft da nichts und erfahrungsgemäss wächst das Angebot bei den Speichermedien schneller als ich (wir) Photos machen können.

      Ich habe mich auch eine ganze Zeit gegen die digitale Geschichte beim Photographieren gestellt. Lady hat mich aber mit ihren Bildern überzeugt. Schon mit ihrer ersten 6 Megapixel-Kamera wir die Qualität viel besser als auf den Dias.

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • hatchcanyon schrieb:

      Bernd schrieb:

      ...aber was wird aus all den unzähligen Bildern, füllen und verstopfen sie nur unsere Festplatte?
      Naja, Ansichtssache! :teeth:
      Aktuell habe ich ca. 43.000 Bilddateien auf der Festplatte. Das belegt noch nicht ein Terabyte. Wenn man aktuell den gesamten Festplatten platz, der für Bilddateien verfügbar ist, zusammenzählt, dann könnte ich ca. 200.000 Dateien speichern. Also so schnell verstopft da nichts und erfahrungsgemäss wächst das Angebot bei den Speichermedien schneller als ich (wir) Photos machen können.

      Ich habe mich auch eine ganze Zeit gegen die digitale Geschichte beim Photographieren gestellt. Lady hat mich aber mit ihren Bildern überzeugt. Schon mit ihrer ersten 6 Megapixel-Kamera wir die Qualität viel besser als auf den Dias.

      Gruss
      Rolf
      Es geht mir gar nicht um den Speicherplatz sondern um die sinnvolle Nutzung der Bilddateien.
    • Bernd schrieb:

      Es geht mir gar nicht um den Speicherplatz sondern um die sinnvolle Nutzung der Bilddateien.
      Da sehe ich keinen grossen Unterschied zu Papierbildern oder Dias. :dontknow: Es nimmt halt weniger Platz weg und ist preiswerter. Und richtig katalogisieren kann man auch, was allerdings wieder Arbeit macht

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Bernd schrieb:

      Für mich persönlich ist der Urlaub erst komplett, wenn ich auch ein Fotoalbum bzw. ~buch davon in den Händen halte...
      Ein Fotobuch von der jeweiligen Reise erstelle ich auch.

      Es könnte durchaus mal passieren, dass es die Festplatte und die Datensicherung zerstört ... ;) .

      Wer jetzt sagt, dass das unmöglich ist, dem ist glücklicherweise die Bude noch nicht abgefackelt, aber dann ist auch das Fotobuch weg :dontknow: .
      Liebe Grüße

      Ilona

      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)

    • Bernd schrieb:

      Es geht mir gar nicht um den Speicherplatz sondern um die sinnvolle Nutzung der Bilddateien.
      ich weiß, was Du meinst und kann es nachvollziehen.

      20.000 Fotos auf Festplatten irgendwo zu lagern ist das eine, aber sind wir ehrlich: wie oft schaut man sich die tatsächlich alle an und wozu. Oder lagern sie nicht nach kurzer Zeit einfach irgendwo auf irgendwelchen Festplatten und werden nie wieder rausgekramt?

      Mir ist es deshalb auch wichtig, immer ein Fotobuch zu erstellen, dieses nimmt man eher mal in die Hand und blättert es durch.
      Ansonsten nutze ich aber auch gern die digitalen Fotos, um sie in irgendeiner Diashow unterzubringen - sei es in einem digitalen Bilderrahmen, als Bildschirmhintergrund oder Bildschirmschoner. Da kann man immer mal wieder einige Bilder in beliebiger Reihenfolge sehen und in Erinnerung schwelgen.
    • Eine Klarstellung:

      Die genannten 43.000 Bilddateien sind nicht nur Urlaub, sondern in nicht unbeträchtlichen Umfang auch technische Dokumentationen. Solche Dinge auf Papier geht natürlich nicht (mehr).

      Auch ein Vorteil der digitalen Aufbewahrung: Mehrere Personen können sich die Bilder gleichzeitig ansehen.

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • ich möchte auf digitale Fotografie nicht mehr verzichten. Natürlich hat sie viele Vorteile - nicht zuletzt hat man ja die Möglichkeit, viel mehr Fotos zu machen und später die besten auszuwählen.

      Und ob 43.000 Bilddateien jetzt "nur" Urlaub sind oder nicht, ist dabei relativ unerheblich. Wenn man wirklich viel im Urlaub fotografiert, kommen schonmal mehrere tausend Bilder pro Urlaub zustande und dann kann diese Anzahl im Laufe der Zeit durchaus im Urlaub zusammen kommen.
      Dass Bilddateien trotzdem nicht nur für Urlaubsfotografie nützlich sind, brauchen wir aber vermutlich niemandem erst zu erklären, denke ich.

      Ich wollte aber lediglich betonen, dass mir trotz aller Digitalisierung die Entwicklung einiger "analoger" Aufnahmen nach wie vor sehr wichtig ist und durch nichts ersetzt werden kann.
    • RoBald schrieb:

      Wenn man wirklich viel im Urlaub fotografiert, kommen schonmal mehrere tausend Bilder pro Urlaub zustande
      Schon klar, aber so viel wird es bei uns dann doch nicht. 5-600 Aufnahmen pro Woche bei zwei Personen. Das sollte genug sein. Sonst gehts einem wie der Dame, die in den USA in 4 Wochen 12.000 Aufnahmen machte und sich dann zuhause anschauen musste, wo sie überhaupt gewesen war. :crazy:

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hatchcanyon ()

    • hatchcanyon schrieb:

      Schon klar, aber so viel wird es bei uns dann doch nicht. 5-600 Aufnahmen pro Woche bei zwei Personen. Das sollte genug sein. Sonst gehts einem wie der Dame, die in den USA in 4 Wochen 12.000 Aufnahmen machte und sich dann zuhause anschauen musste, wo sie überhaupt gewesen war. :crazy:
      Gruss
      Rolf
      ...Ihr seid ja auch draußen im Gelände nur in Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Bei dem ganzen rumgewackel kann'ste doch auch keine Bilder machen :lol:
    • Tag 8 RegenBogen

      Ein richtiges Bett ist schon eine feine Sache nur die eine Bettdecke war uns dann doch zu wenig und so haben wir uns wie gewohnt in unsere Schlafsäcke gekuschelt.
      In der Nacht hat es geregnet und auch heut früh hängt der Himmel voller Wolken... Als wir uns im Büro einen Kaffee holen macht uns der Motelbesitzer auch wenig Hoffnung auf eine Wetterbesserung, Frühstück gibt es in der Tamkstelle im Ort und im Anschluss geht es in den Arche NP.
      Wir fahren zu den Windows und gehen dort den Loop Trail, aus heutiger Sicht war es regelrecht ruhig im Park und wir hatten den Weg fast für uns allein. Diese Arche sind echt gigantisch umd so laufen wir auch noch zu dem doppelten Felsbogen gegenüber der Fenster.
      Als nächstes wollen wir zum Delicate Arch, leider gab es auch einen Trail zum Delicate Arch Viewpoint... und genau den hab ich (Mike hatte heut schon genug vom wandern) gewählt natürlich in der Annahme es sei der direkte Trail zum berühmten Arch. Naja am Ende des Trails sah ich den Delicate Arch zwar ganz gut und aus ungewöhnlicher Perspektive allerdings nur von weitem, zwischen uns klafft eine unüberwindbare Schlucht.
      Nach so viel Entdeckerglück begann es nun auch noch zu regnen... Mike war mit seiner Entscheidung das Auto zu hüten ganz zufrieden und ich tat zumindest so als wenn meine kleine Wanderung ein echtes Highlight war. Wir sind dann noch bis zum Ende der Parkstraße gefahren und haben auch noch den Campground angeschaut, inzwischen gross es wie aus Kannen und so haben wir ohne noch einmal auszusteigen den Park verlassen.
      Erst am Nachmittag wurde es wieder heller und sogar die Sonne kam noch einmal zum Vorschein. Und dann der erste Schnee, wir hatten in unserem Urlaub ja mit allem gerechnet... hatte ich schon erwähnt das wir einen Reiseführer von Kalifornien mit an Bord haben und nun so was! Anfang Mai! Und als wenn das alles nicht schon genug wäre ist nun auch noch die Tanklampe an gegangen, irgendwo im Nirgendwo... wir fahren also bewusst Sprit sparend und lassen uns die Berge runterrollen. So rollen wir dann auch durch den Capitol Reef durch... egal denn gleich danach finden wir die ersehnte Tanke. Puh, das war knapp... in einem Minimarkt kaufen wir noch was für den Abend und machen uns auf Zeltplatzsuche. Irgendwo vor Escalente folgen wir einem Wegweiser auf einem Schotterweg durch Wald und Flur und als wir uns schon Fragen ob wir noch richtig sind erreichen wir eine kleine Oase. Hier gibt es richtig grünen Rasen, Sitzgruppen mit Sonnendach und sogar das Zelt kann man unter einem Dach aufbauen. Am Himmel sind nur ein paar Schäfchenwolken und sogar die Temperaturen sind echt angenehm... wir bauen unser Zelt und den Kocher auf und lassen es uns gut gehen! Nach dem Essen bei ein paar Bier können wir über die heutigen Abenteuer schon wieder lachen... wie die Suche nach dem Schalter für den Scheibenwischer, unseren ersten Schnee in "Kalifornien", die viel zu geringe Tankstellendichte und das man sich den Capitol Reef auch ein andermal ankucken kann...
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