Guter Routenplaner?

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    • Britta schrieb:

      hat jemand einen Tipp für einen guten Routenplaner (außer über Google-maps)?
      Ganz offen gesagt nein! Wir haben sowas noch nie genutzt und sind immer gut angekommen.

      Im Westen braucht man auch keinen, da gibts eh nur relativ wenige Strassen. Geht man aber off pavement, dann helfen die Routenplaner auch kaum/nicht weiter.

      Nur so nebenbei: Google Maps strotzt immer noch vor Fehlern, ist also auch mit Vorsicht zu geniessen.

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hatchcanyon ()

    • ich arbeite gerne mit myscenicdrives.com

      Ist aber komplett in english aber beinhaltet unglaubliche viele Möglichkeiten.

      Hier habe ich alles mal zusammengefasst, was das Tool kann.

      Natürlich gibt es im Westen auch viele Straßen und da ist es schon gut zu sehen wo man überall herfahren kann.

      Mittlerweile zeigen auch die Routenplaner wie Google,Maps auch Strecken über Dirtroads an. Das ist schon alles recht gut.
      Natürlich kann man sich nie zu 100% drauf verlassen, eine Portion gesunder Menschenverstand muss natürlich auch mit.

      Aber planen kann man mit den Tools schon sehr gut.

      Unterwegs bin ich auch auf dem Tablet/Smartphone mit Maps.me Oruxmaps und Navigon unterwegs, da ist jede auch noch so kleine Straße drauf.
      das Problem, ist dass man ja nicht Karten von einem Gebiet das 5000km umfasst mit sich rumtragen kann, wenn man überhaupt Karten mit einem guten Maßstab findet schleppt man sich blöde.

      Wir nutzen sowohl beim Wandern als auch beim Fahren nur noch die Elektronischen Karten, das hat bisher immer sehr gut geklappt.

      Teilwiese holen wir uns vor Ort in einem Visitor Center noch mal die Karten der Trails, aber sonst kommen wir gut so aus.

      Wir reden hier ja nicht von OffRoad fahren oder gar von tagelangem Wandern durch nicht erschlossenes Gebiet, gehe ich von aus, das ihr das nicht vorhabt. :-) Wenn man das vorhat rate ich schon zu Karten und Kompass. Einfach zur Sicherheit falls die Elektronik mal spinnen sollte.
      amazing-usa.de (die neue Webseite)
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    • stefunny schrieb:

      Mittlerweile zeigen auch die Routenplaner wie Google,Maps auch Strecken über Dirtroads an.
      Anzeigen vielleicht schon, aber stimmen die auch? Die Google Maps - Fehler sind ja wahrlich Legion.

      Wir haben schon so tolle Sachen erlebt, dass eine ausgegebene Off pavement - Strecke - würde sie denn so existieren - über eine senkrechte 200 Meter hohe Wand geführt hätte oder dass Bachläufe als Wege missinterpretiert wurden.

      Bekannt ist ja aktuell der gravierende Fehler in Norwegen, wo der berühmte Aussichtspunkt Preikestolen in ein Dorf verlegt wurde, wo er nunmal nicht ist. Die Missweisung beträgt so um die 30 km. Ja und dann gabs da noch die Angabe, dass Köln an der Ruhr und nicht am Rhein läge. :P (ausserdem zeitweise das Amsterdamer Rotlichtviertel ebenfalls in Deutschland am Rhein)
      Bei Moab war die Falschangabe der Lage der recht bekannten Sorrel River Ranch ein steter Grund zur Erheiterung. Wer Google glaubte, musste entweder durch den Colorado River schwimmen oder sich über eine Felswand abseilen.

      In Berlin hatte man den Theodor Heuss-Platz in Google in Adolf Hitler-Platz umbenannt. Wollte Google damit bekanntgeben, dass sein Kartenmaterial ein dreiviertel Jahrhundert alt ist?

      Scheint so, als könnte man diese Liste stark verlängern. :pfeiff:

      Ja,und da war dann noch das Navi im gemieteten Jaguar in Grossbritannien: Erst die Anweisung, den Kreisverkehr an der 7. Ausfahrt zu verlassen - real gabs 4 - , dann nach weiteren sinnlosen Anweisungen der Rat aus dem Gerät, sich doch eine Karte zu besorgen. Wie recht es doch hatte! :zunge:

      Gruss
      Rolf
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    • hatchcanyon schrieb:

      stefunny schrieb:

      Mittlerweile zeigen auch die Routenplaner wie Google,Maps auch Strecken über Dirtroads an.
      Anzeigen vielleicht schon, aber stimmen die auch? Die Google Maps - Fehler sind ja wahrlich Legion.
      Wir haben schon so tolle Sachen erlebt, dass eine ausgegebene Off pavement - Strecke - würde sie denn so existieren - über eine senkrechte 200 Meter hohe Wand geführt hätte oder dass Bachläufe als Wege missinterpretiert wurden.

      Bekannt ist ja aktuell der gravierende Fehler in Norwegen, wo der berühmte Aussichtspunkt Preikestolen in ein Dorf verlegt wurde, wo er nunmal nicht ist. Die Missweisung beträgt so um die 30 km. Ja und dann gabs da noch die Angabe, dass Köln an der Ruhr und nicht am Rhein läge. :P (ausserdem zeitweise das Amsterdamer Rotlichtviertel ebenfalls in Deutschland am Rhein)
      Bei Moab war die Falschangabe der Lage der recht bekannten Sorrel River Ranch ein steter Grund zur Erheiterung. Wer Google glaubte, musste entweder durch den Colorado River schwimmen oder sich über eine Felswand abseilen.

      In Berlin hatte man den Theodor Heuss-Platz in Google in Adolf Hitler-Platz umbenannt. Wollte Google damit bekanntgeben, dass sein Kartenmaterial ein dreiviertel Jahrhundert alt ist?

      Scheint so, als könnte man diese Liste stark verlängern. :pfeiff:

      Ja,und da war dann noch das Navi im gemieteten Jaguar in Grossbritannien: Erst die Anweisung, den Kreisverkehr an der 7. Ausfahrt zu verlassen - real gabs 4 - , dann nach weiteren sinnlosen Anweisungen der Rat aus dem Gerät, sich doch eine Karte zu besorgen. Wie recht es doch hatte! :zunge:

      Gruss
      Rolf
      Das mag bei Google.Maps teilweise so sein, aber wir hatten bisher keine Probleme damit.

      Wir haben bisher keine Probleme gehabt auch in Norwegen sind wir richtig zum Preikestolen geführt worden. Und zuvor hatte ich mit Google.Maps geplant.
      Vor Ort dann mit Navigon und Oruxmaps.
      Es stimmte auch die noch so kleine Dirtroad in Norwegen in D und auch in den USA.

      Aber bei uns fährt auch immer der gesunde Menschenverstand mit, also wenn ich plötzlich vor einer Wand stehe oder es auf der elektronischen Karte schon sehe, dass dort ein Gebirge ist, gucke ich noch mal, ob wir auch richtig sind.
      ...oder die Ausfahrt eine Kreisverkehrs mit sagt bei der 7. Ausfahrt dann fahre ich erst mal eine und sehe dann weiter. Wäre für mich kein Grund eine Papierkarte zu kaufen. ich seh ja auf meiner elektronischen Karte wo ich hin will und fahren dann in die Richtung.

      Und das ist doch alle nicht schlimm, natürlich passieren Fehler, auch Karten sind nicht immer fehlerfrei vor allem nie zu 100% aktuell.

      Aber so was muss einem auch liegen, manche Leute kommen eben damit nicht klar, da sollte man auch nichts übers Knie brechen :-)
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    • Ich musste ja schon jetzt bei manchen Dingen schmunzeln.
      Google Maps finde ich jetzt auch für die "Standardtour" völlig ausreichend. Wir hatten zwar immer noch eine kleine Karte mit - aber nur für Routenänderungen aufgrund Schlechtwetter. Wo liegt was, wie weit und was könnte man evtl. dort machen. Am Lagerfeuer oder im Zelt lässt es sich mit Karte besser planen. Bin da aber auch noch etwas "altmodisch".
      Ansonsten benötigten wir weder Navi (die größte Stadt war meistens Vegas) noch Google etc. Die Routen wurden zu Hause grob abgesteckt und oft ist ja alles sehr gut ausgeschildert. Wir waren jedoch auch nicht die Offroad-Fahrer. Mal eine Dirtoad - mehr aber nicht.
      Daher bist Du, Britta, eigentlich mit Google Maps schon richtig.

      Lustig finde ich die Entwicklung der Reisevorbereitung von 1993-2011.
      Die ersten 2 Touren waren durchgeplant bis in Detail: Flug, Tag, Hotel, was machen, wie lange etc. (aber jetzt nicht auf die Stunde genau)
      Mit Beginn des Camperlebens wurde das dann immer nachlässiger: Flug, grobe Route, alternative B, Campingplätze, Wanderungen
      Zuletzt sah das dann so aus: Flug, Mietwagen, erstes Hotel in Vegas buchen, evtl. Permits und in Vegas wurde dann der Wetterbericht der Regionen gecheckt. Dann sind wir drauf los gefahren- einfach um Ruhe und Natur zu genießen.

      Ich kann aber wirklich jeden verstehen, der die Route gerne plant - schließlich gibt dies ja eine riesige Vorfreude. Nur fehlt mir dazu mittlerweile einfach die Zeit. Mir würde als Vorfreude schon reichen, die Flugbestätigung per PDF zu haben.
      Micha
      Highlights des Südwestens: canyon-trails.de
    • Klar, jeder muss selbst wissen, was für den eigenen Fall richtig ist.

      Vielleicht bin ich auch durch die Benutzung der deutschen Landesvermessungskarten bzw. der USGS Topomaps versaut. Die sind nämlich genau, darauf kann man sich schon verlassen. Zugegeben, Karten veralten genauso wie Google Maps, das ja auch nicht auf dem neuesten Stand ist. Und gelegentlich kommt es im Südwesten vor, dass ein auf den Topomaps eingetragener Weg inzwischen verlegt wurde, evtl. weil eine Flash Flood ihn zerstört hatte.

      Was mich halt an Google Maps und den Navi-Softwaren stört ist, dass man dem User eine nicht vorhandene Genauigkeit vorgaukelt. Viele dieser Karten sind Computer Generated, da überprüft kein Mensch mehr die Plausibilität und dann wird eben der Bach auf der Satellitenaufnahme zur Strasse.

      Die Sache mit den nicht stimmenden Kreisverkehrsausfahrten kennen wir hier in Deutschland auch, haben es ebenso in Frankreich erlebt. Klar, da ist gesunder Menschenverstand gefragt, aber genau dann brauch ich kein Navi.

      Noch so eine Kleinigkeit: Für ungefähre Richtungsbestimmungen im Gelände tuts tagsüber eine ganz triviale Armbanduhr. Damit kann man ziemlich einfach die Grundhimmelsrichtungen bestimmen bzw darauf ablesen.

      Gruss
      Rolf
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    • Britta schrieb:

      Ich werde mal myscenicdrives.com ausprobieren.
      Kann man, mit einer gewissen Vorsicht und Skepsis!

      Beispiel aus Utah, Bicentennial Highway (Ut 95):

      myscenicdrives schrieb:

      Completed in 1976 marking the 200 year anniversary of the United States, this scenic wonder heads through red-rock canyons, natural bridges, and the wondrous Lake Powell.
      Da liegt man mal glatt um 30 Jahre daneben. Die Strasse wurde am 17. September 1946 dem Verkehr übergeben. Sie war so wichtig, dass sogar der Governor Herbert B. Maw persönlich anreiste.

      Gruss
      Rolf
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    • hatchcanyon schrieb:

      Britta schrieb:

      Ich werde mal myscenicdrives.com ausprobieren.
      Kann man, mit einer gewissen Vorsicht und Skepsis!
      Beispiel aus Utah, Bicentennial Highway (Ut 95):

      myscenicdrives schrieb:

      Completed in 1976 marking the 200 year anniversary of the United States, this scenic wonder heads through red-rock canyons, natural bridges, and the wondrous Lake Powell.
      Da liegt man mal glatt um 30 Jahre daneben. Die Strasse wurde am 17. September 1946 dem Verkehr übergeben. Sie war so wichtig, dass sogar der Governor Herbert B. Maw persönlich anreiste.
      Gruss
      Rolf
      ...allerdings steht "bicentennial" hier für das 200.Jubileum der amerikanische Unabhängigkeitserklärung(1776) - da passt 1976 schon ganz gut
      (Kann man so auch bei Wikipedia nachlesen)



      ...zum planen nutze ich auch Google Maps und unterwegs verlassen wir uns auf das Navi, für eine schnelle Übersicht haben wir auch eine Karte mit dabei

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bernd ()

    • Bernd schrieb:

      ...allerdings steht "bicentennial" hier für das 200.Jubileum der amerikanische Unabhängigkeitserklärung(1776) - da passt 1976 schon ganz gut
      (Kann man so auch bei Wikipedia nachlesen)
      Das ist schon klar.

      Leider hat 1976 gar nichts mit dem Highway zu tun. Wie erwähnt wurde er 1946 eingeweiht - noch weitgehend ungeteert - die vollständige Teerung war allerdings 1976 auch noch nicht abgeschlossen.

      Quelle: Blue Mountain Shadows - The Magazine of San Juan County History, Volume 35.

      Hier mal ein Photo eines Mile Markers (der Road nach 1946) südlich von Hite:


      Mile Marker im White Canyon an einem alten Abschnitt ohne Teer

      Der Marker steht nicht weit von der heutigen Route entfernt.


      Die alte Road 95 auf Cheese and Raisins (netter Name!)

      Anstelle dieser Strecke entstand in den 1970ern der Durchbruch durch die Comb Ridge, der bautechnisch fragwürdig ist:


      Wieder einmal ein Felssturz im Comb Ridge - Durchbruch

      Die Bezeichnung dient letztlich als Locktitel für Touristen, was die Road eigentlich gar nicht nötig hat, sie bietet auch so mehr als genug. (Es ist eine ähnliche Show wie bei der Rainbow Bridge, als angeblich grösstem natürlichen Span der Welt. In Wahrheit rangiert die Brücke in der Weltrangliste noch nicht mal unter den ersten zehn. Sehenswert ist sie trotzdem!)

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hatchcanyon ()

    • Ohne den Artikel oder die Hintergründe nachgeprüft zu haben: "completed in 1976" heißt, die Straße wäre 1976 fertiggestellt worden. Da hat der Autor wohl einfach zwei Zahlen verwechselt, was durchaus häufig passiert. Bei meinen Recherchen stoße ich laufend auf solche Dinge. Ein Grund sind die unterschiedlichen Maßsysteme, wo die Zahlen gerne 1:1 ohne Umrechnung übernommen werden. Das trifft natürlich für Daten nicht zu. Daher würde ich hier auf ein Versehen tippen, da auf dem 10er-Feld die 7 über der 4 liegt und man schnell daneben gehauen hat. Und dann hat der Autor wohl gegrübelt und gedacht, hey, das ist doch ein Jubiläum. Schwupps, war die Sensationsmeldung im Umlauf. Sogar exklusiv :lol:
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)
      Man braucht doch immer was:
    • Stefan schrieb:

      Ohne den Artikel oder die Hintergründe nachgeprüft zu haben: "completed in 1976" heißt, die Straße wäre 1976 fertiggestellt worden. Da hat der Autor wohl einfach zwei Zahlen verwechselt, was durchaus häufig passiert. Bei meinen Recherchen stoße ich laufend auf solche Dinge.
      Stefan,

      das ist durchaus möglich - oder auch nicht?

      Die Angabe 1976 zieht sich weitgehend durch die Reiseliteratur durch, wohl auch weil oft ohne Prüfung bei anderen abgeschrieben wird. Viele Reiseführer-Autoren waren ja offensichtlich nie vor Ort. (Das gilt für viele Angaben - nicht nur hier!)

      Zur Einweihung am 17. September 1946 gibts noch einige interessante Informationen:

      - angeblich versammelten sich mehr als 400 Menschen aus Hanksville und Blanding an der Fähre, um der Zeremonie beizuwohnen. Die meisten sind in einer Liste namentlich aufgeführt. Jede Menge Bilder gibts auch - Steve Lacy war der Photograph. Das Copyright liegt heute anscheinend bei der San Juan County Commission.

      - Die Strasse war für die locals wichtig, weil die Minen im White Canyon so einfacher erreichbar waren. Später kam dann die UT 261 - Moqui Dugway - hinzu, da die Minen eine direkte Truck-Anbindung an die Uranium Mill in Halchita (Mexican Hat) benötigten. (Vorher über White Canyon-Blanding-Bluff-Mexican Hat) Auch diese Road wurde nie als etwas Spezielles empfunden und erst später für die Touristen als "hochgefährlich" mystifiziert.

      - Es wird lokal kolportiert, die Road sein zur Reduzierung der Inzucht in Hanksville und Blanding wichtig gewesen. :crazy:
      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Noch ein Literaturfund:

      Die Bezeichnung "Centennial" wurde schon bei der Einweihungsrede von Governor Maw gebraucht, als er die zuvor überwundenen Schwierigkeiten zur Finanzierung des Projekts beschrieb:

      "But now this license plate money, some of it is beeing spent to build the road following the trail of the original Mormon Trail into Utah; a road that will be part of the Great Centennial Celebration."

      Dieses "Centennial" bezog sich aber auf Utah und die Mormonen, die 1847 am Grossen Salzsee eintrafen und sesshaft wurden.

      Gruss
      Rolf
      Desert Drunk and Red Rock Crazy Stories aus dem amerikanischen Südwesten
    • Kommen wir nochmal zum eigentlichen Thema zurück: Routenplaner. Ich habe bei meinen ersten Reisen den Delorme Topo USA 4.0, später 5.0 verwendet. Den gibt es aber mittlerweile nicht mehr, die Firma wurde wohl von Garmin übernommen, die die Karten offenbar in ihre Produkte integriert hat. Der Vorteil war, dass es sich um topografische Karten handelte, also besonders für Wanderer interessant. Vom Handling war das damals aber deutlich frickeliger als heute mit google maps - allerdings war das Erstellen komplexerer Routen damit einfacher. Da macht google doch immer gerne mal Probleme (und es gab - gibt? - Beschränkungen bei der Anzahl der Wegpunkte). Allerdings kostete Topo USA gutes Geld und musste importiert werden.

      Da ich selbst seit 5 Jahren keine Reise mehr unternommen habe bin ich leider nicht ganz auf dem Laufenden, was es noch für Alternativen gibt. Es würde mich allerdings wundern, wenn es sie nicht gäbe. Vielleicht auf OpenStreetMaps basierend. Das würde mich dann auch interessieren. Vielleicht schau ich mal in einer ruhigen Minute danach.

      Ansonsten reicht es mir, mit google maps die Fahrzeiten der Strecken schnell und problemlos messen zu können. Eine Routenplanersoftware bräuchte ich nur, um eine abschließende Übersicht zu erstellen.
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)
      Man braucht doch immer was:
    • Und schon hab ich was gefunden: openrouteservice.org. Das sieht nicht nur gut aus, sondern geht flott von der Hand. Einfach Start und Ziel eingeben, dann alle möglichen Zwischenstationen, und schwupps ist die Route erstellt. Und speichern kann man die Route auch; entweder mit der integrierten Export-Funktion, oder indem man einfach die Seite als Favorit abspeichert da alle Einstellungen als Optionen in der Adresszeile angefügt werden. Da bin ich angenehm überrascht :super:

      Ein Problem hat die Seite allerdings genauso wie google maps: der Routenplanung liegt immer die aktuelle Straßensituation zugrunde. Ist eine Straße derzeit gesperrt kann man sie nicht einplanen. Vielleicht gibts irgendwo einen Schalter, aber ich finde ihn spontan nicht. Ich kann die Karte z.B. derzeit nicht dazu bewegen, den Tioga Pass zu fahren (obschon der sogar noch offen ist). Vermutlich nimmt man dort statistische Mittelwerte...
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)
      Man braucht doch immer was:
    • routeplanner.hiketravel.info/ hat das Problem mit den gesperrten Straßen nicht, ist dafür aber etwas nüchterner gestaltet. Kann man trotzdem mal ausprobieren. Auch hier kann man unter Info / Permalink die Route als Favorit speichern oder exportieren. Bei beiden Seiten sollte man aber bedenken: einen Import gibt es nicht, also is nur die Speicherung als Favorit wirklich sinnvoll wenn man später noch Änderungen vornehmen will - und wer wird das nicht bei einer USA-Reiseplanung...
      Stefan Kremer
      (Webmaster von Westküste USA, USA Reporter und Great-West)
      Man braucht doch immer was:
    • Stefan schrieb:

      Und schon hab ich was gefunden: openrouteservice.org. Das sieht nicht nur gut aus, sondern geht flott von der Hand. Einfach Start und Ziel eingeben, dann alle möglichen Zwischenstationen, und schwupps ist die Route erstellt. Und speichern kann man die Route auch; entweder mit der integrierten Export-Funktion, oder indem man einfach die Seite als Favorit abspeichert da alle Einstellungen als Optionen in der Adresszeile angefügt werden. Da bin ich angenehm überrascht :super:

      Ein Problem hat die Seite allerdings genauso wie google maps: der Routenplanung liegt immer die aktuelle Straßensituation zugrunde. Ist eine Straße derzeit gesperrt kann man sie nicht einplanen. Vielleicht gibts irgendwo einen Schalter, aber ich finde ihn spontan nicht. Ich kann die Karte z.B. derzeit nicht dazu bewegen, den Tioga Pass zu fahren (obschon der sogar noch offen ist). Vermutlich nimmt man dort statistische Mittelwerte...
      Bin ich nicht begeistert davon hat leider schon in den Optionen zu viele Fehler drin.
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    • Stefan schrieb:

      Der Vorteil war, dass es sich um topografische Karten handelte, also besonders für Wanderer interessant. Vom Handling war das damals aber deutlich frickeliger als heute mit google maps - allerdings war das Erstellen komplexerer Routen damit einfacher.
      Wir verwenden seit vielen Jahren die DeLorme-Software. Während die hauseigenen Karten von Topo-Usa in der Genauigkeit zu wünschen lassen, sind die einbindbaren USGS-Topomaps hochgenau.

      Stefan schrieb:

      Allerdings kostete Topo USA gutes Geld und musste importiert werden.
      Gutes Geld für erstklassige Produkte, passt schon! Importieren war eine Möglichkeit (haben wir auch mal gemacht), der deutsche Anbieter (gibts den noch?) preislich eine Frechheit. Wir haben das zum Teil so gelöst, dass wir uns die Ware in den USA an unser Feriendomizil liefern liessen.

      Stefan schrieb:

      Vielleicht auf OpenStreetMaps basierend.
      Damit habe ich auch schon experimentiert, wegen unserer Great Britain - Touren. Sieht ganz gut aus, aber ich bin mit OpenStreetMap noch nicht fit.Was nicht ist kann aber noch werden, denn generell scheint das Material zuverlässig zu sein. Eine schlechte Basis ist es keinesfalls.

      Gruss
      Rolf
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